Teil eines Werkes 
Zweyten Bandes : zweite Abtheilung (1801) Nachträge zu den ersten Capiteln des ersten Bandes enthaltend
Entstehung
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das Molkenwerk hoch, weil die Milch friſch

verkauft wird. Wenn ich indeſſen die Preiſe annehme, wozu ich alle Producte, die das Vieh conſumirt, hier verkaufen koͤnnte, ſo wuͤrde ich den Miſt wohl zu 14 Rthlr., das zwey⸗ ſpaͤnnige Fuder, anſchlagen muͤſſen, um den Verluſt beym Viehſtapel zu decken. Rechne ich aber die fuͤr das Vieh erbaueten Producte zu dem, was mir ihr Bau mit einem maͤßigen Vortheil koſtet, und was ſie in groͤßerer Ent⸗ fernung von der Stadt gelten wuͤrden; ſo hätte ich bey den hieſigen Milchpreiſen mehr als den Duͤnger zum reinen Vortheile vom Viehſtapel.

Nach ſtrenger Heconomie muͤßte ich hier wenig oder gar kein Rindvieh halten, ſondern Klee, Fartoffeln, Heu und Stroh verkaufen, und den Miſt ankaufen. So aber kaufe ich nur des Miſtes, der unter Kartoffeln, und die Haͤlfte deſſen, der unter den Kohl, der nebſt den Kartoffeln zum Verkaufe beſtimmt iſt, ge⸗ bracht wird, um eine abgerundete und ſelbſtſtän⸗ dige Wirthſchaft, wie ſie auf dem Lande möglich iſt, zu haben. Ich verkaufe von dieſen Gewäch⸗ ſen jaͤhrlich fuͤr 500 Rthlr., und mein Miſt⸗ ankauf beträgt etwa 30 Rthlr.

So viel zum Verſtaͤndniß der folgenden PVerechnung. Erſtes

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