Teil eines Werkes 
Zweyten Bandes : zweite Abtheilung (1801) Nachträge zu den ersten Capiteln des ersten Bandes enthaltend
Entstehung
Seite
26
Einzelbild herunterladen

Tagelohn füͤr Mannsperſonen, von 6 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends, wo zweh Freh⸗ ſtunden ausfallen, iſt bey mir 8 Mgr. Fuͤr Weibsperſonen anjetzt 7 Mgr.

Der theuren Futterungspreiſe ohnerachtet, kommen die Koſten der Pferde doch heraus, wenn ich jeden maͤßigen Arbeitstag fuͤr ein Pferd auf 15 Mgr., ohne Kuecht, anſchlage; weil ſie bey mir täͤglich beſchaͤftiget ſind, und mit Holzfahren, wenn auf dem Acker nichts zu thun iſt, viel verdienen. Den Grofknecht berechne ich taͤglich auf 9 Mgr., den Kleinknecht oder Tageloͤhner, der das Pferd beym Pferde⸗ hacken fuͤhrt, zu 8 Mgr.

Uebrigens iſt alles Hannoveriſches Caſſen⸗ geld: 1 Friedrichsd'or zu 4 Rthlr. 24 Mgr. Sechs und dreißig Mariengroſchen machen 1Rthlr., und 8 Pfennige 1Mariengroſchen.

Fuder Miſt, wie es zwey gute Pferde ziehen, ohngefaͤhr von 2000 Pfund oder 40 Rheinlaͤndiſchen Cubikfuß, iſt hier, aufs Feld gefahren, zu 1 Rthlr. angeſchlagen. Ich kann es aus der Stadt wohlfeiler kaufen und anfahren laſſen. Mir ſelbſt kommt es nach den oben angegebenen Principien theurer und

wohlfeiler, je nachdem ich rechne. Ich benutze das