iſt nicht ohne betraͤchtliche Schwierigkeit, beſon⸗ ders fuͤr einen Paͤchter. Die Erfahrung lehrt naͤmlich, daß ſelbſt die beſte Erdkrume, wenn ſie eine Zeitlang vergraben und des Einfluſſes der Atmoſphaͤre beraubt worden, ihre Lebens⸗ kraft, ſo zu ſagen, verliere und zur Ernaͤhrung der Pflanzen untüchtig werde. Wenn man nun durch oft wiederholtes Auseinanderpfluͤgen und Quereggen die hohen Ruͤcken in die tieſen Furchen bringt, ſo kommt in der Mitte der alten Ackerbeete eine ſolche todte Erde zu Tage, die gute Erde hinge⸗ gen wird in die tiefen Furchen gebracht. Dortwird die Fruchtbarkeit weggepflůgt, hier uͤberhaͤuft. Es gehen daher mehrere Jahre darauf hin, ehe die Mitte der alten Beete recht artbar gemacht und die Fruchtbarkeit wieder gleichmaͤßig uͤber das Feld vertheilt werden kann; ſelbſt wenn man alle Auf⸗ merkſamkeit anwendet, den Duͤnger nur auf die Stelle der vormaligen hohen Ruͤcken zu bringen. Denn ohne dies zu beobachten, wurde man an die⸗ ſen Stellen lauter verkuͤmmertes, und in den al⸗ ten Furchen Lagerkorn erhalten.
Wenn man daher die hohen Ackerbeete ebnen will, ohne jene uͤbelen Folgen mehrere Jahre zu verſpuͤren, ſo ſind folgende von Anderſon ange⸗ gebene Methoden, meines Wiſſens, die einzigen zweckmaͤßigen.
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