Wenn ein Feld dieſer Art nicht einen ſehr ebenen Abfall, ſondern Erhoͤhungen und Vertie⸗ fungen hat, ſo iſt die Lage gar ubel, indem die in den Thon hineingearbeiteten Furchen, bey erman⸗ gelndem freyen Abzuge, beſtaͤndige, undurchdring⸗ liche Waſſerbehaͤlter ausmachen. Die Furchen muͤſſen hier nothwendig ausgegraben werden, his zu der Tiefe, daß das Waſſer allenthalben einen freyen Abzug hat.
Die Methode der ganz ſchmalen aber flachen Ackerbeete, von vier bis ſechs Fuß Breite, ſcheint mir einen entſchiedenen Vorzug vor den breiten, hoch aufgepfluͤgten Beeten in dieſem Falle zu haben. Sind die Ackerfurchen gut ausgepfluͤgt. die Beete mit hinreichenden Querfurchen verſehen, kurz, die Arbeit gut gemacht, und hat das Feld gleichen Abhang, ſo wird der Wachsthum der an⸗ gemeſſenen Fruͤchte recht gut erfolgen. Allein die Arbeit erfordert nicht nur geſchickte Pflugleute, und iſt ſehr muͤhſam, ſondern ſie wird auch durch unguͤnſtige naſſe Witterung ſo leicht erſchweret. Wenn die Beete auseinander gepfluͤgt, und da⸗ durch die Waſſerfurchen verſtopft worden, und nun naſſe Witterung eintritt, ſo wird aus der Krume ein Schlamm, und kann bey der Näſſe gar nicht abgetrocknet, nur mit großer Schwie⸗ rigkeit bearbeitet werden. Die Aecker und
an Bds. rſte Abtheil. B OQner⸗


