mehr in das Fach der Staatswirthſchaft und Politik einzuſchlagen ſcheint, doch das Intereſſe des Landwirths auf manchfaltige Weiſe erregen wird. Da meine Unterſuchung ganz auf Erfah⸗ rung, auf ausgemachte Thatſachen und Berech⸗ nungen ſich ſtuͤzen wird, ſo darf ich hoffen, daß ſie uͤber denjenigen Zweig der Polizey, welcher den Ackerbau und Kornhandel betrifft, mehr Licht verbreiten werde, als bisher durch theoretiſche Raiſonnements geſchehen iſt.
Wenn man von der gegenwaͤrtigen ſtarken Getreide⸗Einfuhr in England hoͤrt, ſp muß man nur nicht glauben, daß Enoland hierdurch ohne eigenen Ackerbau zur Noth verſorgt werden koͤnne. Nach dem Berichte der Parlaments⸗Committee zur Abhelfung des Kornmangels im Jahre 1797 erhellet, daß die hoͤchſte Einfuhr, die ſich England mit dem groͤßten Koſtenaufwande und ſeiner maͤch⸗ tigen Schifffahrt verſchaffen kann, nur zureiche, um die Nation auf 3 Wochen mit Weitzen zu verſorgen, ſelbſt wenn ganz Europa, Afrika und Amerika ihm die Haͤfen oͤffnet. Ein Beweis, wie nothwendig es fur jeden Staat ſey, den Acker⸗ bau mit der Zunahme der Bevolkerung und des Gewerbes gleichen Schritt halten zu laſſen.
Noch mußte ich jenen Reiſenden, die aus ihrer Poſtchaiſe den bluͤhenden Zuſtand nicht bemerkt, oder etwa auf einem Farm, in der Nachbarſchaft von


