nige halten an in der Sierra, einem Gebirge, wel⸗ ches Alt⸗ und Meucgſtilien trennt.
Die Sorianer Racen bewohnen im Winter die Grenzen von Eſtremadura, Andaluſien und Reucaſtilien. Dieſe Heerden machen ſich gegen das Ende des April auf, paſſiren den Tago bei Tala⸗ 7 vera de la Reyna und bei Puente del Arzobis⸗ pe, und nehmen ihre Richtung auf Madrid, von 1 wo ſie ſich nach Soria begeben, und von da aus zieht ein Theil ſich in die benachbarten Gebirge,
der andre aber uͤber den Ebro, um in die Wei⸗ den von Navarra und die Pyrenaͤen zu kommen. Die beſten der ſtehenden Racen ſind gewoͤhn⸗ lich auf den beiden Ruͤckſeiten der Buſen des Gua⸗
darama, der Somo-Sierra und in gllen den Ge⸗ genden um die Schurhäͤuſer bei Segovia her.
Niemand zweifelt daran, daß die Leoneſer Racen von allen die vorzuͤglichſten ſind, ſowohl der Geſtalt als Menge und Feinheit der Wolle nach; es giebt aber in dieſen Racen ſelbſt Abſtufungen der Vollkommenheit, die einigen den Vorzug von den uͤbrigen geben.
Der Unterſchied unter den Leoneſern und So⸗ rianen iſt ſehr merkbar, obgleich die Beſitzer der letztern ſo vorſichtig ſind, aus jenen ihre Zuchtbo⸗ cke zu nehmen. Der Preis der Sorianenwolle iſt immer um ein Drittel oder ein Viertel niedriger, als der der Leoneſer; man hat ſogar bemerkt, daß der Abſatz der Sorianenwolle litte, ſeitdem in Frank⸗ reich das Kreuzen und Veredeln haufig geworden;


