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Kraut der Moͤhren, fuͤr das Vieh auf die Wei⸗ dekoppel angefahren. Gegen die Zeit, daß dieſe beſtellet werden ſoll, welches allemahl mit einer Furche geſchehen kann, wird das Vieh auf die Klee⸗Koppel gebracht, wo es nun vorerſt an dem herangewachſenen Klee reiche Nahrung fin⸗ det, hernach aber mit den Brachfruͤchten unter⸗ ſtuͤtzet wird.
Es verſteht ſich, daß der Futterungs⸗ und Lagerplah nicht mit Weißen beſtellet werden duͤrfe, ſondern zu Rapſaat, Toback u. dgl. beſtimmt werde.
Dieſe Methode wuͤrde ich, bey einer, fuͤr ganze Stallfutterung vielleicht zu großen, Wirth⸗ ſchaft, lieber als halbe Stallfutterung waͤh⸗ len. Ihre Bequemlichkeit faͤllt von ſelbſt in die Augen, um ſo mehr, wenn die Klee⸗ und die Weidekoppel dicht neben einander liegen. Sie paßt noch beſſer zu der oben angegebenen zehn⸗ ſchlagigen Wirthſchaft, und vertraͤgt ſich uͤber⸗ haupt mit jeder Schlag⸗Ordnung. Der auf der Weidekoppel verſtreuete Miſt kommt ihr mehr zu gut, da er in demſelben Jahre noch untergepfluͤget wird. Der angehaͤufte Strohmiſt von der Lager⸗ ſtelle wird auf die kuͤnftigjährige Brachfrucht⸗Kop⸗ pel abgefahren.
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