Teil eines Werkes 
Erster Band (1801)
Entstehung
Seite
767
Einzelbild herunterladen

werden ſoll, einen oder den andern Grasſaamen zugleich mit ihm aus, damit leßteres den im zweyten Jahre leicht zuruͤckbleibenden Klee anſeße. Wenn man dieſen Schlag bey einer halben Stall⸗ futterung wovon hernach ein mehreres zur Weide benutzen will, ſo iſt das engliſche Raygras hierzu am beſten.

Man hat mir die Einwendung gemacht, daß es dieſer Wirthſchaft an Stroh fehlen werde, in⸗ dem die Stallfutterung viel Einſtreuung gebrau⸗ chet. Dies iſt aber in der That nicht der Fall. Der Stroh⸗Ertrag iſt bey dieſer Fruchtfolge und Düngung ſehr groß; und zur Futterung wird wenig Stroh verwandt denn des armſee⸗ ligen Behelfs, den Klee mit Stroh zu Hecker⸗ ling zu ſchneiden, bedarf es hier nicht. Die Einſtreuung kann hinreichend beſtritten wer⸗ den, wenn gleich nicht ſo uͤberfluͤſſig, als in

ſolchen Wirthſchaften, wo man nur Stroh in

Verweſung zu bringen ſucht, um mit dem ma⸗ gern Duͤnger einigermaßen zu reichen.

Ich will hier uͤbrigens nicht die Stallfut⸗ terung beſchreiben, noch die dabey zu beobach⸗ tenden Regeln angeben. Man hat daruͤber viele und ſehr gute Vorſchriften; und einige Bemer⸗

kungen wird der Rachtrag zum 22ſten Kapitel ent⸗