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in einer oder mehrern Flagen, als voͤlliges Ei⸗ genthum, zugetheilet werden. Manche aber verbinden den Rebenbegriff von Einfuͤhrung Hol⸗ ſteinſcher oder Mecklenburger Koppel⸗Wirthſchaft damit. Daher glauben ſie, Verkoppelung ſtehe dem Kleebaue und der Stallfutterung, und folglich einer angeſtrengteren Landescultur und der Bevoͤlkerung, entgegen. Dies iſt aber ſo wenig der Fall, daß dieſe, meiner Ueberzeu⸗ gung nach, ohne Verkoppelung nie im Großen und mit Sicherheit beſtehen können. Alle gegruͤn⸗ dete Einwuͤrfe der Gegner treffen auch nur die Dreyfelder⸗Wirthſchaft, nie die Stallfutterung ſelbſt.
Die Stallfutterungs⸗Wirthſchaft fordert im Durchſchnitte, ſo wie die Wechſelwirthſchaft, daß die Haͤlfte des Ackers fuͤr das Vieh beſtimmt ſey, wenn die andere Hälfte Fraͤchte zum Ver⸗ kaufe und fuͤr die Menſchen liefert. Wenigſtens geht man auf Mittelboden ohne dieſe Verhältniſſe im Anfange nicht ſicher. Auf reichem Marſch⸗ boden, wo man weniger Duͤnger braucht, kann 4, auf tiefem mergelartigen Boden 3 oder 2 hin⸗ reichend ſeyn. Sobald aber der Boden nicht von dieſen vorzuglichen Arten iſt, und nur durch Duͤngung zu reichen Erndten getrieben werden
kann, ſo beſtimme man die Hälfte zum Futter⸗ baue,


