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Allerdings iſt die Wirthſchaft hieſiger Gegend höchſt unvollkommen; aber um etwas beſſeres an ihre Stelle zu ſetzen, muß man erſt das Ganze der Landwirthſchaft kennen, und, mit Ruͤckſicht auf die Beſchaffenheit des Bodens und Localverhaͤl niſſe,
es anzuwenden wiſſen. Die Landwirthſchaft muß
vor allem eines wiſſenſchaftlichen Syſtems faͤhig ſeyn. Keine andre Erfahrungswiſſenſchaft kann aus den Beobachtungen aller Voͤlker und aller Zeiten ſo viele Data ſammlen, wie dieſe; keine die etwanigen kuͤcken durch Anſtellung genauer Verſuche ſo leicht ausfuͤllen, wie dieſe. Keine erregt uͤberdas ſo vieles Intereſſ; keine gewaͤhrt dem Fleiße und Talente ſo ſichere, ſo unmittelbare Belohnung. Alle Hulfswiſſenſchaften, deren ſie bedarf— NRaturlehre, Chemie, Kräuterkunde, Thierarzneykunde— haben ſich in unſern Tagen ſo bewundernswuͤrdig gehoben.— Ein richtiges, auf reine Erfahrung gegruͤndetes Syſtem muͤßte aber jeden, der Anwendung faͤhigen Kopf in den Stand ſetzen, eine angebauete oder noch wuͤſte Erd⸗ flaͤche— nachdem er ſie geboͤrig unterſucht— zu dem möglichſt hoͤchſtem Ertrage zu bringen. Ein kluger unterrichteter Landwirth muß dadurch uͤber alle örtliche Gewohnheiten und ſchwankende Empirie weggeſetzet ſeyn; muß unter allen möglichen Ein⸗ richtungen der Wirthſchaft, der Beſtellung, des Viehſtapels, der Anſpannung, die auf irgend ei— nem Flecke des Erdbodens gebraͤuchlich ſind, grade
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