Verhaͤltniſſe der Wirthſchaftsſyſteme gegen einander. 11
ſtens zu dieſer Annahme des Körnerertrages. Die Arbeiten und Koſten belaufen ſich bier am hoͤchſten, aber dennoch bleibt der reine Ertrag am ſtaͤrkſten. Dieſe Wirthſchaft wird in der Folge wegen ihres großen Duͤngergewinns und der zuneh⸗ menden Kraft ihres Bodens zu edlern und einträglicheren Fruͤchten uͤberzugehen genöthigt ſeyn, und ihren reinen Ertrag noch betraͤchtlich erhoͤhen.
No. 9. verbindet die Schafhaltung mit der Stallfutterung der Kuͤhe. Daß bei der fuͤr die Schafe ausgeſebten Kleeweide, wozu noch die reichliche Stoppel⸗ weide kommt, und bei der angegebenen Winterfutterung(wo die Haͤlfte des Strohes Erbſenſtroh ſeyn kann) hier nur auf edle Schafe gerechnet iſt, ver⸗ ſteht ſich von ſelbſt. Bei der angenommenen ſtarken Futterung behält ſie Heu uͤbrig, deſſen Benutzung die Umſtaͤnde ergeben werden. Sie muß noth⸗ wendig in eine gewaltige Kraft kommen.
In welchem Verhältniſſe jede Wirthſchaft den Morgen ihres Areals be⸗ nutzt, wird ſich jeder leicht berechnen koͤnnen.
Man bemerke, daß der Duͤngerſtand nach dem Minimum, und weit unter dem, was andere Verſuche ergeben, angenommen ſey.


