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Erster Band (1809) Begründung der Lehre und des Gewerbes : Oekonomie oder die Lehre von den landwirthschaftlichen Verhältnissen
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379
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Stallfutterungsſyſtem. 379

Ich gebe in den meiſten Faͤllen der ſichern eintraͤchtlichern und beſonders mehr Stroh liefernden Winterung gern ein Uebergewicht gegen die Sommerung in dieſen Rotatio⸗ nen, um ſo mehr, da ihre Beſtellung nach den Vorfruͤchten bei Anwendung gehoͤri⸗ ger Inſtrumente zur gerechten Jahreszeit ſo leicht bewerkſtelliget werden kann. Traͤſe es indeſſen, daß man mit der Winterungsbeſtellung nicht fertig werden könnte, ſo bleibt immer noch die Soͤmmerung auf einem Theile eines Schlages zu waͤhlen.

In ſieben Schlägen.

Hier kann nach dem Rocken noch Hafer genommen werden. In den mei⸗ ſten Faͤllen wird aber eine Wirthſchaft, die ſich in volle Kraft ſetzen und ihre Viehfutterung aufs vollkommenſte ſichern will, das Kleeſeid lieber zwei Jahre liegen laſſen, und ſich mit zwei Winterungs⸗, einem Sommer⸗, und halben oder 3 Erbsſchlag begnuͤgen. Hier und uͤberall, wo im erſten Schlage der behackten Fruͤchte zu viel zu ſeyn ſcheinen, koͤnnen in einem Theile deſſelben gedrillte und behackte Bohnen genommen werden, unter welchen man nach vollendetem Be⸗ hacken noch ſehr zweckmaͤßig Ruͤben ſaen kann, die uͤbrigens auch nach den gruͤn abgemäheten Wicken einen ſehr guten Platz finden, hier jedoch der Winterung wegen fruͤh aufgenommen werden muͤſſen.

In acht Schlaͤgen.

1)** Behackte Fruͤchte. 2) Gerſte.

3) Klee.

4) Hafer.

1)** Behackte Fruchte. 2) Gerſte.

3) Klee.

4) Klee.

1)** Behackte Fruͤchte. 2) Gerſte.

5)*Erbſen. 6) Rocken. 7) Wicken. 8) Rocken.

Oder: 5) Rocken. 6)*Erbſen und Wicken. 7) Rocken. Hafer. In neun Schlaͤgen.

3) Klee. 4) Klee.