Wechſelwirthſchaft nach der Regel der Fruchtfolge. 363
Oder: 1) Hafer. 8) Gerſte. 3) Gerſte. 10) Wezen. 4) Klee. Klee. 3 Winterung. ¹3) Weide. 7) Erbſen. 14)
Die mehrſchlägigen Rotationen kann man als Verdoppelungen oder Vervielfachungen der minderſchlägigen betrachten, die mannigfaltig in einander greifen. Ich fuͤge hier nur noch die von einer vier und zwanzigſchlägigen bei, welche auf einem Gute, deſſen drei Vorwerke mit ihrer Feldflur an einander grenzen, gegenwaͤrtig eingerichtet wird, ſo daß Alles zwar ein Ganzes ausmacht, aber doch von dieſen drei Höfen auf einer Feldmark von 3000 Morgen betrieben wird. Sie iſt folgende:
1)** Raps. 14)** Gedrillte Bohnen.
2) Winterung. 15) Winterung.
3) Kartoffeln. 16) Maͤheklee.
4) Gerſte. 17) Winterung.
5) Maͤheklee. 18)*Gruͤne Wicken, hernach Ruͤben. 6) Maͤheklee. 19) Sommerung.
7) Winterung. 20) Erbſen.
8)*Erbſen und Wicken. 21) Winterung.
9) Winterung. 22) Kleeweide.
10) N 23) Weide.
11) 1 Weide. 24) Vorweide, dann zu Raps umge⸗ 12) brochen.
13) Dreeſchhafer.
Wenn es in dieſen Rotationen noͤthig ſeyn ſollte, eine vlig reine Brache, viel⸗ leicht zur Auffuhrung von Mergel oder Kalk zu halten, ſo kann es in einem der min⸗ der unemtbehrlichen Schläge immer geſchehen, und dennoch vielleicht noch einige Rutzung im Vor⸗ oder Rachſommer durch gruͤne Wicken oder Ruͤben davon ge⸗ nommen werden.
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