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ſeiner Abhandlung uͤber das Weſen der menſchlichen Freiheit geleiſtet wurde, nicht ſcheuen.— uebrigens wird das Werk deutlich genug, wie ich hoffe, durch und fuͤr ſich ſelbſt ſprechen. Meine Abſicht war es freilich, die Aufgabe allſeitig und dadurch befrie⸗ digend für die Freunde klarer Wiſſenſchaft außzulo⸗
ſen, und competente Leſer und Kunſtrichter moͤgen
uͤber das Gelungen⸗ oder Nichtgelungenſeyn entſchei⸗
den. Jedes beſonnene, aus Einſicht hervorgegangene Urtheil, es ſey gůnſtig oder unguͤnſtig, ſoll mir will⸗ kommen ſeyn. Dagegen wuͤrde jeder, der, ohne das Ganze im Zuſammenhange geleſen zu haben„ aus ein⸗ zelnen Stellen urtheilen wollte, ſich, zu ſeinem eig⸗ nen Nachtheil, ſelbſt ausſtellen. Voreiligkeit im Ur⸗ theilen bringt uͤberhaupt keine Ehre, am wenigſten aber in Beziehung auf Werke, die in ihren Theilen organiſch zuſammenhaͤngen. Den Einwurf, der ſich einem Leſer bei einer Stelle darbietet, duͤrfte er
leicht in einer andern beantwortet finden.


