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Momentaneae Afflictionis Æterna Gloria : Der leichten Trübsal dieser Zeit Ewig-folgende Herzlichkeit, Aus dem herrlichen Trost Spruch des Apostels II. Corinth: IV, 17,18 : Unser Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schaffet eine ewige und über alle maß wichtige Herzlichkeit, [et]c. : Bey Christlicher Leich-Begängniß Der Heyland Edlen, viel Ehr- und Tugendreichen Fr. Marien Achterman[n]s, Des Edlen, Vest- und Hochgelahrten Herrn D. Hermanni Konerdingen, Fürstlichen Braunschweigischen Lüneburgischen Archiatri, gewesenen herzlieben Haus-Ehren, Am 6. Tage des Monats Junii, im Jahr MDCLXVIII. In der hiesigen Marien-Kirchen zubetrachten / vorgetragen von Brandano Dætrio, S.Th.D. Fürstlicher Ober-Hof-Prediger und Abten des Closters Riddagshausen
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ewig⸗folgende wer:ligkeit. 5 Gůſteñ ſeiner aſeſtct und Herrligkeit ſeynwird. Ach Ert/gedenckenſie ferner mit dieſeinal⸗ ten Kirchenlehrer/ und ſpreichen zu GOtt ſelbſt/ Gibſt du dieſem unſerm elenden Leibe/ ſogroſſe Wolthaten gus dem Firmament/ aus der Lufft/ aus der Erden/ aus demieer/ und durch den Dienſt aller Creatuꝛen: Achleber Gtt/ wiegroß/ wie gut und wie unend⸗ ſch ſind denn die Guůter/ die du bereitet haſt im im̃el/ da wir von Angeſicht zu 25 t ſehen wer⸗ den Thuſi du uns ſolche groſſe Dinge in unſerm Gefangniß/ was wirſt du uns gebenin unſerm Pal⸗ laſt? Gibſt du ſoviel auff dieſer Welt/ da Gottloſe und Frommezuſammen ſind: Was haſt dudennim Vorraht für die Frommen allein in der zukunfftigen Welt? Werden deine Freunde und Feinde ins ge⸗ mein ſo wol aujf dieſer Welt verſorget: Was wer⸗ den denn deine Freunde alleine im ʒukůnfftigen Le⸗ denempfangen? Sind noch ſo viel Ergetzungen in dieſen Tagen des Weinens: was Freude wird denn ſe am Tage der Hochzeit? at unſer Gefängni diche herrliche Sachen: Was wird dennunſer Roͤ⸗ nigreich in ſich haben und begroffen Achmein Erꝛ und GOtt/ du biſt eingroſſer GOTCundgroß iſt deine Gůte/ und wie deiner Groſſekein Ende/deiner Weißheit kein Ziel/ und deiner Barmhertzigkeit kein Maß iſt: Alſo iſt auch kein Ende/ Ziel noch Maß deiner Belohnungbey denen die dich heb haben/ und für dich ſtreiten. Ferner ſoſthenund ſchauen die Glaubigen alſo auff das Unſichtbare undEwige aufdiezutůnfftigrůber allemaßwich⸗ tige Herrligkeit/ daß ſie dadurch ſich ſelbſten anmah· ij nen