Der leichten Trůbſal dieſerei geñlůſt vnd Fleiſchesluſt und das hoffaͤrtige Weſen inihren Hertzei ja nicht einniſtele/ noch darin Wohnung finde und die Sperhand bekomme. Sie laſſen auch die glãubige An⸗ ſchauungunb Beſichtigungdes unſichtbaen und ewigen ſolche rafft bey ſich haben/ daß/ wann Gott vondem ſichtbaren und zeitlichen/ von den irrdiſchen Welt⸗Gütern ihnen etwas mit · cheilet und reichlich allerley gutes ſiein der Welt genieſſen lſſet/ ſie doch daran das Hertze nichthangen⸗ noch an denen Creatu⸗ ren und ʒeitlichen Gaben kleben bleiben/ daß ſie dadurch von GoOtt und dem unſichtbaren unnd ewigen himmliſchen Guͤ⸗ tern ſich ſolten laſſen abziehen/ oder hindern das Ewige zuſu⸗ chen/ ſondeꝛn ſie laſſen ſich vielmehr auchdunch die zeitlichen Ga⸗ ben und Wolthaten zu GOtt dem Geber weiſen und durchdas Sichtbare zu dem Unſſchtbaren unnd Ewigen/ daſtelbe mit deſto gröſerem leiß zu ſuchen/ anfuͤhrenund bewegen. Sie trinnern ſich bey einer irrdiſchen Leitlichen Gluͤckſeligkeit/ wenn es GOitt ihnen oder andern eine Zeitlang laſſet wolgehen/ und wie GOtt auchin gemein den Menſchenkindern au Erden ſo viel herrliche Guter und Wolthaten mittheilet/ da y/ ſage ich/ crinnern ſich die gläubigen Gotteskinder der zutunfftigen viel — undherrlicheren Guͤter und Wolthaten GOttes/ die rbeygelegt und geben werdeim Himmel/ ſie gedencken und ſprechen deßwegen in ihren Hertzen mit Auguſtinoglſo: a Gtt der HERR ſo viel herrliche und koͤſtliche Ga ben in dieſem Lebengegeben/ welches nuriſt locus exi „ a liein Ortder Perweiſung/ ein Ort der Suͤnden/ Inn ein Thaldes Elendes/ eine Zeit der Reue/ des Wei⸗ Zhe nens und Rlagens: Was wird ER denn in dem n kunfftigen Leben/ ſeinen Freunden/ zu der Zeitder Freuden/ und am 3* Hochzeit ſeines Sohns ſeben/ wenn nu der Braͤmtigam bey ſeinen 2e aͤſte
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