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Momentaneae Afflictionis Æterna Gloria : Der leichten Trübsal dieser Zeit Ewig-folgende Herzlichkeit, Aus dem herrlichen Trost Spruch des Apostels II. Corinth: IV, 17,18 : Unser Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schaffet eine ewige und über alle maß wichtige Herzlichkeit, [et]c. : Bey Christlicher Leich-Begängniß Der Heyland Edlen, viel Ehr- und Tugendreichen Fr. Marien Achterman[n]s, Des Edlen, Vest- und Hochgelahrten Herrn D. Hermanni Konerdingen, Fürstlichen Braunschweigischen Lüneburgischen Archiatri, gewesenen herzlieben Haus-Ehren, Am 6. Tage des Monats Junii, im Jahr MDCLXVIII. In der hiesigen Marien-Kirchen zubetrachten / vorgetragen von Brandano Dætrio, S.Th.D. Fürstlicher Ober-Hof-Prediger und Abten des Closters Riddagshausen
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wig folgende Herꝛligkeit. zeitliche und das Unſichtbareoder ewige köntenund woitenan⸗ ſchenunderkennen/ ſo wurden unter dem ſo genanten Chri⸗ fien⸗Hauffen nicht ſo viele Irrdiſchgeſinnete gefunden wer⸗ den/ welche das Sichtbare und Zeitiiche/ das falſche betrieg⸗ liche Welt Gutals Reichtumb/ Ehre/ Anſehen und Hoheit/ diſche Wolluſt und Freude ſo ſehr lieben undmit ſo groſſem Ernſt darnachtrachten/ und wenn ſiees erlanget haben/ als⸗ dann ſich glůckſelig ſchetzen/ alſo daß ſie das linſichtbare und ewige daruber hindan ſetzen und gar vergeſſen. Solche Leute geboren nicht unter die Rechtglaͤubigen/ mit welchen der A⸗ oſiel bekennet und ſagt: wir ſehen nicht auf das Sicht⸗ are und Zeitliche /ſondern auff das Unſichtbate und ewige: wenn ſie die Warheit ſagen und bekennen wolten můſtenſie des Apoſtels Worte unbkehren und ſprechen: wir ſehen nicht auff das Unſichtbare und ewige/ ſondern auff das Sichtbare und Zeitliche. Je groſſer leyder die Anſahl ſolcher auff das Sichtbare und Zeitliche ſehenden und das vergengliche falſche Welt⸗Gut liebhabenden Leute iſt/ je mehr das Sichtbare und Irwiſche uns Menſchen in die Augen ſticht/ und unſer Fleiſch dazu geneigetiſt/ mit deſto groͤſſerem Ernſtwil GOttſeine Glaͤubhige von demſichtbaren und zeitlichen/ vonder verfuͤhriſchen und verdamlichen Welt⸗ Liebezuruckziehen und abgehalten haben. Er leſt unsdafür warnen nicht nur durch ſtine Apoſtel und Mundboten auff Erden: abt nicht lieb die Welt/ noch was in der J. 16, Welt iſt. So jemand die Weltlieb hat/ indemiſt. micht die Liebe des Vaters. Denn alles was inder Welt iſt/(nemlich des Fleiſches Luſt/ und der Au⸗ enluſt/ und iſt nicht vom Vater/ der Welt. Und die Welt vergehet mit ihrer Luſi. Wer aber den Gottes thut/ S ei⸗