ewig⸗folgende Herzligkeit. 37 ſãgẽ uñd Verdeiſſungder uͤberſchn engſichen Velohnung/ der ewigen ůͤber alle maß wichtigen werrligleit/ welche GoOit ſeinen armen Knechten und Dienern zugeben/ und da⸗ mit ihren Glauben und Gehorſam aus Gnaden zubelohnen verheiſſen hat. Da darff man nicht gedencken oder fragen/ wie nichtig und unwuͤrdig wir Menſchen gegen ſolche unauß⸗ ſprechliche reiche Gabe und Belohnungſeyn/ und wie allesde⸗ ſer Zeit Leyden und alle dabey erwieſene Gedult und ang⸗ wendete ſchwere Arbeit/ nicht werth ſey der Herrligkeit/ di zu ſeiner Zeit anallentreuen Dienern und Kindern GMttes ſol of⸗ fenbar werden/ man hat vielmehr zubedencken die majeſtäti⸗ ſche Herrligkeit des Belohners und Gebers/ welcher iſt der Al⸗ ierhoͤchſte/ der groſſe Koͤnig Himmels und der Erden/ und was demſelben nach dem Jeichthumb und Uberfluß ſeiner Gnaden geziemet und gemãß iſt. Wann dieſer GOTTund NEsã/ der HER uller. Herren ſeine Knechte und Dienere/ ſine Kinder/ Soͤhne und Tochter zu beſchencken undzubeloh⸗ nen Verheiſſung thut/ ſo kan Er nicht anders als groſſe/ ſeiner Hoheit gemäſſe/ uͤber alle mab wichtige Gnaden Gaben und Geſchencke verſprechen/ und was derſelbe ſeiner göttlichen Majeſtat und ſeiner uͤberfüeſſendenreichen Gnadeund Barm⸗ hertzigkeit gemaͤß verheiſſen hat/ das kan und wil Er auchtreu⸗
lich halten und wahr machen/ und keinen unter ſeinen treuen Knechten und Dienern in der GnadenVergeltung vorbey ge⸗ heꝝ noch verſeumen/ wiedeſſen der Sohn G Ottes/ der Schaf⸗ nir des groſſen Hauß⸗Vaters und kuͤnfftige Anßzahler des verheiſſenen GnadenLohns einen jeden abſonderlich wil ver⸗ ſichern wann Er ſpricht: Siehe/ ichkomme bald/ und 9faber. mein Lohn mit mir/ ʒu gebeneinem jeglichen/ wie W n. ſeine Wercke ſeyn werden. Je gewiſſer aber/ j reicher w dieuns ver⸗


