ewig⸗folgende Herꝛligkeit. 83 Rpoſtel ferner/ geben Preiß und Ehre und Unverg⸗ng⸗ liches Weſen. Undeben dißiſt auch die Meynung des A⸗ poſtels in unſermerklaͤrten Troſt⸗Spruch/ der muß auch alſo und nicht anders als nach der Verordnung und Verheiſſung GOttes in ſeinem auffgerichteten Gnaden⸗Bunde verſtanden werden/ wanner hie ſagt/ daßunſere ʒeitliche und leich⸗ te Trůbſal operire/ſchaffe/wircke/ oder richte aus/ und brin⸗ geuwege etne ewige und uber alle maß wichtige erꝛ⸗ kgkeit. Je wichtiger/ jegröſſer und unverdienlicher dieſte⸗ wige Vergeltung GOttes iſt und ſeyn wird/ je unglaͤublicher auch dahero es bloß nach der Vernunfft menſchlichen Gedan⸗ cken würde vorkonnnen/ daß GOtt unſern geringen Dienſt und unvollkommenen Gehorſam ſo uͤber alle maß reichlich be⸗ lohnen ſolte/ deſto mehr hat uns deſſen GoOtt verſichern und vergewiſſern wollen/ und zu dem Ende die Gnaden⸗Verheiſ⸗ ſung der zukuͤnfftigen himliſchen Belohnung ſo deutlich und zumofftern inſeinem Worte/ wie durch ſeinen Sohn ſelbſten/ alſoauch durch deſſen Junger uñ Apoſtelunslaſſen furhalten/ daß wir Chriſten Leute den geringſtenʒweiffel daran nicht ha⸗ ben durffen. Unſer. Heyland hat ſeine Junger und andere glaͤu⸗ bige Nachfolger nicht nur einmal auf die reiche himliſche Be⸗ lohnung gewieſen undvertroͤſiet/ mit der vorhin ſchonange⸗ führten Troſt⸗ Rede: Seyd frolich und getroſt/ es wird
— mimmelwol belohnet werden: Sondernhat
elfältig und immer mit an dern und mehren Worten wie⸗
olet/ ſo offt(. Beweiſung des Glaubens in den Wer⸗ cken der Liebe und Barmhertzigkeit/ zu beſtaͤndiger Treu und Gedult in harten Leyden und ſchweren Verfolgungen ange⸗ mahnet. Wer dieſer geringſten einen nur miteinem Becher kaltes Waſſers traͤncket/ in eines Jungers Mamen/ warlich ich ſage 56 wird ihm 6
Matth. V. 12.
Martb. 42.


