1 Der leichten Trůbſal dieſer Zeit ſeligen uñd Beladenen treulich/ erfůͤllet ihre— mit reñ⸗ chem Troſtundſtarcket ſie/ daß ſie mit ihrer Laſt koͤnnen fort tomen und in Gedultaußhalten bis zu ihrer Erloͤſung. Wel⸗ ches der glaͤubige Hauffe wol erkennet undauch unter der tra⸗ n genden Laſtrühmenmuß: Gelobet ſey der HRR taͤg⸗ *r ſich/ GOttlegt uns eine Laſt auf /aber Er hulfft uns auch. Wir haben einen GOtt/ der da hüfft/ und den wxrin rn/ der vom Todeerrettet. Unterder Perſon eines andaͤchtigen Eremiten oder Einſiedlers wird für⸗ geſtellet/ daß derſelbein ſeiner ſonderbaren Noth und harten Iinfechtungſein Gebeth zu GOtt alſoeingerichtet und hertzin⸗ nigiich geruffen: Pomineaur ſolare, aut mitiga aut libera, aurſalva, x ieber vhnRR und GOtt/ entwedertroͤſte mich in meinem Elende/ oder lindere es mir: oder befreye mich davon/ oder nim mich nur bald wegvon dieſer Welt und mache mich ſelig. Von ſolcher vierer⸗ ſey Art Hülffe wird der trene SOtt und Vater im Himmel umwenigſten eine einem frommen Creutz/und Laſt⸗tragen⸗ denChriſten zukommen laſſen/ daßErihn entweder mirſeinem heiligen Worteund Geiſte troſte undſtaͤrcke/ oder die Trůbſal und Nothmaͤßige und miltere/ oder dieſelbe durch ſonderbare Hulffe vonihm wende und hinwegnehme/ oder auff einmal alles Ubels und Jammers ihn befreye durch ein ſeliges Ende und zu der immerwaͤhrenden Himmels⸗Freude und Herrlig⸗ teit befodere. Daran dayff kein glaͤubiger Laſt⸗ragender ncrxn. Chriſtimgeringſien zweiffeln/ denn GOtriſt getrei/der die Semen nicht laͤſt verſuchen uber ihr Permoͤgen/ ſondẽrnmachet/ daß die Verſuchung ſo em nde gewinne/ daß ſie es koͤnnenertragen, wiedeſſen nicht allein S. Paulus/ ſondern auch GOT ſelber alit undjede Noth⸗und Trůbſal⸗Leydende wil vergewiſſern/ wann—
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