ewig⸗folgende Heriigkeit. Weeñ den Kñdern Boftes füͤrhalt und erklaͤret: Mein ⸗ un achte nicht geringe die Zůchtigung des“79⸗
ERRr/ und verzage nicht/ wenn du von ihm ge⸗ ſtraffet wirſt/ denn weſchen der ERR lieb hat/ den ʒüchtiget Er. Erſteupet aber einen jeglichen Sohn ⸗ den Er auffnimmet. So ihr die Zuchtigung erdul⸗ det/ ſo erbeut ſich euch Gottals Rindern. Denn woiſt ein Sohn/ dender Vater nicht zůchtiget Soeyd ihr aber ohne Zůchtigung/ welcher ſie aile ſind theilhaß⸗ tig worden/ ſo ſeyd chr Baſtatte/ und nicht Kinder. Auch ſo wir haben unſere leibliche Vater zu Züchti⸗ gern gehabt/ und ſiegeſcheuet ſolten wir denn nicht vieimehr unterthan ſeyn dem geiſtlichen Vater/ daß wir leben? Und jene zwar haben uns gezüchtiget we⸗ nig Tage nach irem Düncken/ dieſer aber zu Nutz auf daß wir ſeine Heiigungerlangen · ¶ Alle Züchti⸗ gung aber/ wenn ſie da it/ düncket ſie uns nicht Freu⸗ de/ ſondern Traurigkeit ſeyn. Aber darnach wird ſie geben eine friedſame/ eine ſehr liebe/ angenehwe Fꝛucht der Gerechtigkeit/ denen/ die dadurch geübet ſind · Wie ſolte ſolches/ wenn es recht betrachtet und zu Hertzen ge⸗ nommen wird/ frommen Chriſten bey ihrer Truͤbſal nicht u. ſtatten tommen unddie Creutz⸗Laſt nicht erleichteren/ daß ſie auchmit David ertennen und ruhmen/ wie gutesihnen ſey/ undſeyn werde/ daß der HER als ein Vater ſie heimſuche/ zůchtige und demůtige? Aber auch GOT⁊ ſelber thut und ſchaffet hiebey dje allerbeſte Hulffe und machet die ſchwere CreutzLaſtſeinen Glaͤubigen und Frommen leicht nachſeiner Guͤte und Weißheit auf mancherlen Art und Weiſe. Er lãß ſet ſie alßdann nicht alieine/ ſondern bey Auffburdung einer Creutzʒ·Laſt leget Er ſeine Hand 3*ſw hilffet dnVöſe⸗
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