ewig⸗folgende Herzligkeit. 19 rgen ſiecket/ daß auchein groſſer Apoſtel/ ein heiliger Pau⸗ lusvon nthen hat eines ſcharffen— in ſeinem Flein ſ2. auff daß er ſich nicht überhebe. GOtt ſchrek
et und ʒůchtiget/ daß Er den Menſchen vonſeinem Frirnehmen wende/ und beſchirme ihn fur woffart, undanderen Sunden/ wozuer geneiget/ und darinn er ſonſt ſonderlichbeygutem Wolſtande leicht gerahten moͤchte. So ncxnn wir uns ſelber richteten/ ſo wuͤrdeu wir nicht gerich⸗ tet. Wenn wir aber gerichtet werden/ ſo werden wir von dem RRr gezůchtiget/ auff daß wir nicht ſampt der Welt verdammet werden/ wie der A⸗ poſtel zu ſolchem Bekentniß nebenſt den Corinthern alleChri⸗ ſten⸗Leute wil angewieſen haben. Eskoͤnnen auchdie From⸗ men und Gottfuͤrchtigen in dem Gebeht und andern gottſeli⸗ gen Ubungen bald mude und traͤge werden/ daß ſie das nm Trachtennach dem/ das droben iſt/ nach dem Reich“6 GOttes und ſeiner Gerechtigkeit/ nichtmit angefange⸗* nem ernſte und beſtaͤndigem Fleiſſe fortſetzen/ daß ſie dar⸗ an etwa durch zeitliche Dinge werden verhindert/ und zuviel deſſen/ was in die Welt gehoöret und auff Erden iſt/ ſichan⸗ nehmen/ und alſo anfangendie Welt und was in der Welt iſt/ liebzugewinnen/ da iſts hochnoͤthig und heilſam/ daß Gtt ſie nicht leſſet alſo hingehen und fortfahren, ſondern hinter ihnen her iſt mit ſeiner vaͤterlichen Zůͤchtigung unddurch Creutz und Truͤbſal ſie aufmuntert zu Beirachtung ihrer Wegeund Auffmerckung auffdas Wort des HERRN/ zum rnſtlichen Gebeth und hertzlichem Verlangen nachdem Ewigen und Himliſchen. Weiche ſonderbare liebreiche Art und Weiſe GOttes ſeine lieben Angehoͤrige durch Crentz und vaͤterliche Heim ſuchungen zulehren undaufrechtem Wege zu deßwegener
ij eilſa⸗


