ewin⸗ folgende Herꝛligkeit. 17
ihm von GOtt zugemieſſenen und beſtinuntenzeitlichen Truͤb ſal/ lobte GOtt daruber und redete davon alſo/ daß er nichts;.
7. 10.
thoͤrliches wider GOtt that und ſich nicht verſun⸗
digte mit ſeinen Lippen. Er fielauff die Erden/ betet GOtt an und ſprach: Ber HRR hats gegeben/ der HRR hats genommen/ der Name des HRRE ſeygelobet. Undzu ſeinem ungedultigen Weibe ſpracher: Haben wir guts empfangen von GOtt/ und ſolten das Boͤſe nicht guch annehmen Wer das wol gelernet hat/ daß er ſeine Noth/ Truͤbſal und Leyden GOtte und deſ⸗ ſen vaͤteꝛlichem Verhengniß und Verordnung kan zuſchꝛeiben/ der hat al viel in der Chriſtlichen Creut· Schul aus der Lehre vomCreutz und Truͤbſal der Kinder GOttes gefaſſet und geler⸗ netz Einſolcher wird ſich nicht ſperren noch reſern i Ge⸗ dult auff⸗ und anzunehmen/ was ihm von der lieben Vater⸗ Hand als ein Creutz⸗Buͤndlein zukommen und auffgebuͤrdet worden. Er wird alsdann des willigen Gehorſams ſeines Crloͤſers und Heylandes ſich erinnern/ und demſelben bey Ein⸗ ſchenckungeines widrigen Tranckes/ nachſprechen und ſagen: Sol ich den Relch nicht trincken/ den mir mein Va⸗ ter gegeben hat? Er weiß und bedencket/ was es mit der gotilichen Creutz⸗ Ordnung unnd beſtinimten Trubſal der glaͤubigen Gottes⸗Kinder fur Beſchaffenheit habe/ daß es nur ein Leyden dieſer Zeit/ und eine ʒeitliche Trubſal ſey/ eine ſolche Ordnung/ die zu dieſer kurtzen Lebens⸗Zeit gehoͤre/ und ſolche Trubſal/ die mit dem alle Stund und Augenblick zum Ziel und Ende naͤher kommenden Leben/ im Tode auch ein Ende nehmenund nicht nur gaͤntzlich auffhoͤren muſſe/ ſon⸗ dern worauff auch die hertliche Abwechſelung und der An⸗ Fang der ewigen nimmerauffhoͤrenden Freude und himliſchen
Herzligkeit erfolgen werde. das einer mit Creuß 3
Fob. NM
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