ewig folgende Herzligkeit. n ʒuſchlůge Wie dann die Apoſtel nicht nur ſchlecht geſagt und geiehret/ daß wir Chriſten durch Truͤbſal/ ſonderndurch viel Trůb ſal muͤſſen ins Reich GOttes gehen. Es werden auch in dem Capitel/ aus welchem unſer Troſt⸗Spruch ge⸗ nommen/ ſolche Truͤbfalen nach etzlichen Stucken/ als man⸗ cherley/ harteund groſſe Trübſalen erzehlet: Wir haben* ei⸗ allenthalben Trübſal: Uns iſt bange: Wir leiden“ Verfolgung: wir werden untergedrickt: Wir tra⸗ gen umb aliezeit das Sterben des Erꝛn Jſu an unſerm Leibe: Wirwerden immerdar in den Codt gegeben umb Jſus willen. Von ſolcher groß⸗und ü⸗ ber maͤßigen harten Truͤbſal der Apoſtel/ und anderer gläubi⸗ ge Chriſten nach ihrer Maß auch groſſen und mancherley
eyden/ heiſſet es dennoch allhier: Unſer Truͤbſal/ die ʒeitlich und leicht iſt. Momentanea levitas oppresſionis noſtræ. Es moͤgen die Truͤbſalen der Glaͤubigen ſo viel und mancherley ſeyn/ moͤgen ſo lange wehren und ſo hart und ſchwer ſeyn als ſie wollen! ſo ſind es doch nur ʒeitliche und deßwegen auchleichte Trübſalen. Sie hoͤren ja alle auf und lauffen zu Ende wenn die C ubigen ſterben: Wie nun der⸗ ſelben gantzes Leben nicht lange wehret/ ſo kan auch ihre Trůͤb⸗ ſal und Leyden nicht lange wehren ondern muß ein kurtzes Leyden billig genennet werden. Darumbheiſt es das Ley⸗ den dieſerSeit · Das Leyden einer kleinen Zeit: die ihr don nx itzt emekleine Zeittraurig ſeyd inmancherley Anfech⸗ tungen/ pricht St. Petrus. Wicht allem aber nird das. Leyden und die Truͤbſal/ ſo die Glaͤnbigen nach der weiſen Verordnung GOttes allhier außſtehen muͤſſen/ einkleines Leyden und kurtze Truͤbſal genennet wegen der bloſſen Endſchafft/ und daßdie Trůbſal undalles Ungluͤck endlichmit dem Leben und im Tode muͤſſen auffhoͤren/ welches auch em B ij unglaͤu⸗


