———— 1
ewig⸗folgende ertligkeit · 9
Wom Erſten.
D der Apoſtel vor unſerm Zext angefan⸗
gen zu reden und zuhandeln vondenen damaligen Ev⸗ angeliſchen Lehrern und Predigern/ und einer ſolchen Artzureden undzuſchreiben ſich gebrauchet, darinn erſich ſelbſt nicht weniger mit einſchleuſt und begreiffet als andere ſei⸗
nes gleichen/ ſeine Mit⸗Apoſtel und Ampts⸗Bruͤder/ wel⸗
che damals nebenſt ihm das Evangelium verkuͤndigten/ und dengecreutzigten JEſumpredigten/ was derſelben Amptwaͤ⸗ re und ſeyn ſolte/ und was ſiedabeymuſten leyden undaußſie⸗ hen/ ſo redet doch der Apoſtel von ſolchem Creutz und Leyden/ nndwas zu gedultiger Auffnahm und Ertragung deſſelben nothigſeynmochte/ alſo/ daß er ingeſampt auff das Creutz und Leyden aller Chriſigiaͤubigen mit ſichet/ und muſſen in⸗ ſonderheitdie vorhergehende Worteunter der Perſon/ und im Namen aller gläͤubigen nothleidenden Chriſten auffgenom⸗ men und verſtanden werden. Denn wann Paulus an die Corinther zu zweyen mahlen geſchrieben/ ſo lautet die Uber⸗
ſchrifftbeyder Briefe alſo: Der Gemeine Gottes zu Co⸗ n. ceru
rinthen ſampt allen Heiligen in gantz Achaia. Der
Gemeine GPttes ʒů Corinthen/ den Geheiligten
in Chriſto JEſu/ den beruffenen Heiligen/ ſampt allen denen/ die anruffen den Wamen unſers rErin Eſu Chriſti/ an allen ihren und unſern Orten. eiſt demnach in vorhabenden Worten/ unſere Truͤbſal/ alle die Trůbſal/ alles dasſenige Creutz und Leyden/ ſo GOtt alihie ſeinen Glaͤubigen/ den Geheiligtenin Chri⸗ ſto Jæſu/ allen denen/ die anruffen den Namen nſers wertn Jæſu Chriſtian allen Orten/ nach ſei⸗ ner gottlichen Weibheit und. vaͤterlich verordnet hu wel·
F. I. Cor. I.


