Druckschrift 
DJe Merfart vn[d] erfarung nüwer Schiffung vnd Wege zů viln onerkanten Jnseln vnd Künigreichen von dem großmechtigen Portugalische[n] Kunig Emanuel Erforscht funden bestritten vnnd Jngenomen : Auch wunderbarliche Streyt ordenung leben wesen handlung vnd wunderwercke des volcks vnd Thyrer dar in[n] wonende findestu in diessem buchlyn warhaftiglich beschryben vn[d] abkunterfeyt / wie ich Balthasar Spre[n]ger sollichs selbs: in kurtzuerschyne[n] zeiten: gesehen vn[d] erfaren habe. [et]c.
Entstehung
Gedruckt Anno MDIX
Seite
12r
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wen aͤncker da das er den ſthe lauffen muſt/ da ſundenn der vnd was der wind als gyoß das wir widerumb hin der ſio laſſen lauffen noher Monſebick vff gebot des hauptmanus. Vi. zweyten tag Junü hylten wir mir dem gemeinen volck ein rat vj was vnſer furnemmen vnnd anſchlagk das wir widerum be hynd eu⸗ ſich noher Poꝛtaͤ gal zu lauffen woltẽ/ vnd nit gein Monſeb ck ber r wind was ſo groß vnd ongeſtim ym mere das wir do hynt biß v den dritten tag Junij lauffen muſten laſſen/ vnd vf Den ſelberntace Jot der d berſt hauptmañ abermals vnſerz hauprmã meiſter pilotn fpleib vnd giut das ſie nit ſoltẽ von ym ſeylen anderſt dañ gein g ſebkek: da der Inſeln funf beieinander kygen: alſo ſaylten wib init in biß vff den achten tag Julij/ do rufft das volck vnd der factoꝛ mit⸗ meiner ſtym zʒu vnſem hauptman Miſericordi Miſeritoꝛdi/ vnd ba ten yn vmb gottes villen das er ſolt vmbwenden noher Poꝛztugat a es thet not Es was auch nit mae Speiß dañ brot voꝛ dtey monad unt ſchyff/ vnd gantz kein troſt noch zuůͦuerſicht lebens/ dañ wereisvir boõ⸗ men geus Monſebick ſo weren wir all hungers Kaſtoꝛben auch ſch vnd guz verkoꝛen/ Olſo vf den ſelben tag als die Soñ uyderglug ſei en wir widerumb voꝛ die poꝛten do wir die aͤneker ließen/ vnnd deꝛ nacht kam vns aber der wind vnder augen? das wir die ſelbig porr *

widerumb faren muͤſten/ vnd kamen da hyn vff den ey lffren tag ni/ wir chetet ein proceß im ſchyf Vnd heiſte die pioꝛt Iahay dels b vf denx iij. tag Junij gingen wir wider zůͦ ſayl vnd auamen de. xv. tag zuni an ein ander poꝛt: die heiſt Labay de allagow/ do fii wir dil fiſch/ vnd den vvi tag Junij gingen wit wider zu ſeylvñj a⸗ Loch vff den xviij. tag kam vns der wind widerumh ynderaugen uir abermals in dye ſelbige pfoꝛt muſten lauffen. Vff den vx:rt Jumij ſatʒten wir die potda auß waſſer zu ſuchen/ da funden wir oa Ochſſen kuw vnd Schaf/ vnd verkaufften vnd die qoo⸗ geng vn b ein wenig alts eyſens: vnd wolten ſunſt anders nicht h ben/ wir ſpeißten vnſer ſchife do mit groſer meng fleiſch vnd waſſers. vf den vxvl. tag Junij kam vns widerumb gutrer wind da gyngn wir aber ʒu ſayl vnd theten vnſer bot mit waſſer in vnſer ſchif vnnd ylten mit gluck biß vff den erſten tag Julij/ da quamen wir in on gwado ſamöraß/ vf den andern rag gingen wir widerumb ſaut noch dem kaben/ da warẽ wir funftzig meiln von Jannen vnd ten guteen gluckſeligen wind. Vff den ſe echſten rag Julu woꝛcene da fahen wir den kaben de bona ſperantzen/ vnnd ſaylten den ſeidenn rag das wir in ymm geſicht behielten/ der windt wae doch die ſelboig nacht vnd tag nit ſo gut das wit yn moͤchten dupplyren. Vfdeu ſybenden tag Julij da furen wir by dem kaben hyn fur

*. na nien gottes in den g roſſ en golffen von G eneyen/ vnd iſt Ade 8

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