1 Die liebreiche Einladung und das freundliche Bewilkommen
Gebet.
G du allerholdſeligſter und freundlichſter Heyland, HErr IEſu Chriſte, der du ſo hertzlich willig biſt dee duzfeetihen Suͤnder in deine Gemeinſchafft auf⸗ zunehmen, und ihnen die ewige Seligkeit zu ſchencken: Gib uns lebendig zu erkennen, daß ſolches nicht in An⸗ ſehung unſeres Verdienſtes und Wuͤrdigkeit geſchehe ſon⸗ dern allein nach dem Reichthum deiner unendlichen Gna⸗ de und Barmhertzigkeit. Eroͤffne unſere Augen du
die Erleuchtung deines Geiſtes, dein liebreiches hoͤldſe⸗ liges und Erbarmungs⸗ volles Hertz alſo zu betrachten, daß wir uns bewegen laſſen, keinen Augenblick laͤnger von dir zu bleiben, ſondern uns dir gantz und gar zu dei⸗ nem Dienſte mit Leib und Seel ergeben und aufopfern moͤgen, damit wir deiner uns erworbenen Seligkeiten, aller Gnaden⸗Schaͤtzen und Heils⸗Guͤther theilhafftig werden, und das Gute in dir ſchmecken koͤnnen. Segne dazu die Betrachtung deines Wortes an unſer aller See⸗ len, und laß dich nicht unbezeugt an unſern Hertzen, um
deiner Liebe und Erbarmung willen; Amen.
Exordium.
Ommet her zu mir alle/ die ihr muͤhſelig und bela⸗ den ſeyd/ ich will euch erquicken. So ruͤfet, Gelieb⸗ Ate, unſer wertheſter Heyland, mit ſeiner lieblichen Lock⸗ Stimme allen wahren Schaafen, Vle rechtſchaffenen bußſenne n


