Die ſuͤnd thut es on werck vergeben/ So fern wir in dem glauben leben. Gerechtigkeit chut ſich ereugen/
Beim glauben/ als ſein rechte zeugen. Drumb laſs jn hoͤren Chriſti wort/ Solchs froͤlich halten fur ſein hort. Gib auch Vater der Braut dein gunſt/ Zu fuůlen deiner liebe brunſt.
Dein andlitz wend ja von jr nicht/
Das ſie ſich nach dir Vater richt.
Ins Bett vnd Hauſs jrs lieben Heren Laſs ſie mit freud/ o Gott/ einkeren. Denſelben auch lieben allein/
Wie billich thut das Frewlin rein.
Mit frucht laſs ſie dem Man gefallen⸗ Das er ſie lieb hab vber alle. Heuſslich mach ſie nach jrem ſtande/ Wirt frucht ſchaffen im gantzen lande. Goteſelig laſs ſie allzeit ſein/ Chriſtlich erzihen jr kinder fein⸗
Was ehrlich iſt laſs ſie bedencken/ Alles zur zucht vnd ehre lencken. Laſs ſie dem Gſind E xempel geben/ Das ſie gleichs fals nach ehren ſtreben. Wirt jrgent ein verlaſſen Man/ On ſchuld beim Herren geben an.
Da laſs ſie friede helffen machen/
Mit gutem komen zu den ſachen.
Den armen leuten in dem Lande/
Laſs ſie reichen jr milte hande.
Mit ſolcher that wirt ſie bekomen/
Lob bey dem volck/ beim Manne fromen.
Doch laſs ſie beid befolhen ſein/
Deim Geiſt/ zu thun den willen dein. men.


