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Jan. „( Uten Tag/ihr Nachtzarn⸗ guten Tag. G Daniel. Aueh guten Tag/ mein Nachbar; Ehemahln geſcha⸗ he es ja noch wol/ daß ihr ein Nachb ar⸗ Geſpraͤche mit zuhalten pflegtet/ nun aber hat man euch in etlichen Worden ſeit die Pro greſſen der Franzoſen in Niederland ſo groß worden/ nicht ver⸗ nommen.
Jan.
Kein Wunder. Dann ſelbiger Zeit hattet ihr mit unſen Nachbar Nobberken/ der ein gebohrner Englaͤnder iſt/ ſo viel Nu⸗ mors und Geplaͤrte/ daß ein ehrlicher Hollaͤnder es nicht hoͤren mochte. So woltet ihr auch allezeit Recht haben/ wie euer Koͤnig Ludwig/ und kamt immer 2. oder 3. Mann ſtarck; Das ſuund mit nicht an; Beſſer daß man weniger zuſammen koͤmmt/ und dat erhaͤl die beſte Freundſchaffft.
Robbert.
Ey wie nun/ ihr Freunde/ finde ich euch ſo bey ammen/ ich
dachte die alte Nachbarſchafft were gar auß.— Jau..
En fehlt auch nicht viel. dann wann ihr bey einander ſeyd/ hat niemand was zu ſagen. Duͤrffte aber ein ieder ſein Wort dazu ge⸗ ben/ wie das in unſer alten Nachbarſchafft auffm See⸗Teiche uͤb⸗
lich war/ Elekarten/ wie wolte ich loß ziehen. Ich bin zu frieden⸗ Nachbar Jan. Mein was habt ihr doch! Iſ es was heſonders/ ſp ſol mirs angenehm zu hoͤren ſeyn/ wie dann boffendlich auch unſerm Nachbar. Robbet ö Gewiß/ ich habe meine Luſt an was neuem Jch ſitede
2 Lantzen Tag mit meiner Purſche auff der Taffel/ und ſie machen
Anir den Kopff ſo warn/ daß ich froh bin wann es Abend wid/ dant
ph ein freundlich Geſpraͤch mit denen Nachbarn haben moͤg. 9
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