Druckschrift 
Des Reichs-Cantzlers in Schweden Grafen Magnus de la Gardie Apologie Oder kurtze Remonstration : Und ausführlicher Bericht, alles des jenigen, so die Malice und Mißgunst zusammen geschmiedet, und vor sämtlichen Ständen im gantzen Reich Schweden, ja fast in der gantzen Welt wieder mich ohne allen Grund der Warheit, wenig aber zu meinem Ruhm, Ehren und Æstimation, zum höchten Præjuditz und Gefahr meiner Wolfahrt und Leben ausgefreuet hat, sich dabey nach Wunsch bedienende, der aus diesen unglücklichen Zeiten bey allen und und jeden vermehrten Schwermütigkeit und des den Ständen fürgestellten Raisonnements, welches die Listigkeit selbsten zu meiner Grayation, jedoch mit Unwarheit erfunden : So Anno 1678. zu Halmstadt dem gehaltenen Reichs-Tage insinuiret worden
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Regendetun: N. Aute omnia muß man 7ulla Judicia Dei mit gebuͤhrlichen

Reſpect erkennen/ und daß dazu erſtlich die Schuld unſerer Sünden/ hernacher Zweiffels ohne nachfolgende Stuͤcke die Urſachen geweſen.

1. Daß die Conſilien in dem Senat ſtets waeklend und zerthei⸗ let geweſen/ dahero alles à dem in vorigen Jahren verrichtet worden/

gvod neqve am icus pAlut neqve inimicus rolltt.

2. Daß die Armeen mit guten Generalen fals Feld⸗Marſchall

Horn/ Gen. Ferſenund Gzen. Aſchenbergigegen dem Herbſtelſio 1674.

Reichs Feldherrn p articulirer Opinion nicht verſehen/ ſon⸗

wegen des b dern dieſelbe einem kraneken Chef undeinem Theil unerfahrner Sub⸗

alternen anvertrauet worden.

3. Daß der Feldherr im Herbſt oder nachgehends bey Hand⸗

lung des Ambaſſadeurs Niels Brahe nicht in Holſtein gegangen/ ſon⸗ dern ſich der Repreſentation/ ſo ihm der von Ihrer Koͤnigl. Majeſt. ex⸗ preſſe zu dem Ende abgefertigter Secretarius Lewenklau desfals ge⸗ than/ widerſetzet. b

4. Das mit des Grafen Niels Brahen Ambaſſade ſo gar un⸗ gluͤcklich und lange verweilet worden/ un daß er wegen der langen Auf⸗

haltung ſo viel Zeit verlieren müſteante⸗ artifieuws aat Daͤnnemarck.

5. Daß der Feldherrindes Chur⸗Fürſten Land in Hinter⸗Poſnern

gegangen/ und nit die Trouppenin anderer Staten territoria gefuͤhꝛet.

6. Oder /da es den Cpur⸗Fuͤrſten gelten ſolte/ daß man alsdann nit in dem Magdeburgiſchen und Halberſtadiſchen gegangen/ wo man in der Naͤhe waͤre geweſen/ um ſich mit Hanover zu conjungiren; welche

Conjunction der Feldherr zugr ſſem Ungluͤck geringe gehalten.

. Daß man die ordinaire der Qvartiere nit zurConſeꝛvation der Ar⸗ mee und Anlegung etlicher Magacinen/ ſondern zum Privat⸗Nutzen angewand/ und mit unerhoͤrten Inſolentien GOtt erzuͤrnet/ und die

Welt irritiret.

8. Daß man nicht Anfangs alſobald uͤbergangen/ und die Con⸗ junction mit Hannover geſt uchet hat/ folgends unuus viribus uUnd mit Sicherheit dem Chur⸗Furſten begegnen; ſondern in Haveland ſich

amuſiret/ biß man vom Feinde uͤberrumpelt worden/ indem man mit

nöeiger aundſchaſeſch ich verbhen hacte

Daß

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