ſ
und die Vorſtadt in Brand geſtecket. Bald den Ghauzag ben die Moßkowitter das neue Werck eingenommen n re Stuͤcke darauff gepflantzet; Den 24 am Dunen Tage umb F. Vht wurde des Graſſen von Thunn han in roth Sammet gewickelt/ vor dem Jacohs That dug nen Mußkowittiſchen Obriſten Schade genant/ dan i
Ren⸗Leutenandt Vlenbrach uͤberantwortet/ da ſenet aa ompens 100. Ducaten bekommen. Den 2. und ag ging ein Scharmuͤtzel vor dem Jacobs Thor fun bey 2Enn den lang/ weil die Mußkowitter daſelbſi zwiſchen den Gan
einen Lauffgraben machen wollen/ ſhr Vornehmen zubazte
dern/ in welchem von unſerigen Maſor Saſſe nehenſ d tain Feland geſchoſſen/ auch etliche Soldaten gettein Auff des Feindes Seiten aber ſelbiger Obriſterſo des dant
Tages des Graffen Haͤubt gelieffert/ erſchoſſen.
Den 26/ 27/ 28/29/ und 30. iſt wegen des toninat lichen Regens nichts Schrifftwuͤrdiges vorgangen. Jutt telſt hat der Feind ſeine Battereyen verſertiget. Den zi,in ein Trompeter/ Ihrer Czarlichen Majeſtaͤt die Stat uß zugeben/ iſt aber mit ſchlechter Antwort wieden abgeferugn Den 1. Septembr. umb 1 0. Vhr ſing der Feindnut groben Stuͤcken zu ſptelen/ ſonderlich auff die Kuchen/ inn Septembr. warff er Feuer in die Stabt/ da dann und⸗ W
des Raths Stall abgebrandt.
Den zien. iſt continuirlich mit gantzen und haben Li chaunen auf den Sand⸗Thuren geſpielet worden wellvoni unſrigen den Feinden hierauff groſſer Schaden zugekonn ſo aber mit Hanff von auſſen behaͤngt/ daran dis Jeindis Ke geln abgegangen/ und alſo der Thurm ſalviret worden 6 ſind auch dito viel Leute von Granaihen und Jeuer⸗Kußal te
lchaͤdiget und gequgtjche:/ auch viel Hauſer iſoſen
“


