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Kayſerictnl
Majeſtatund St. Churfürſtlichen Qurchl. zu Brandenb.
die ibige 3 1
außgieſſen/ und erklaͤhrte dieſelbe zuletzt fͤr ſeine offenbahre Feinde; Der wuͤrcklichen Feindſeligkeiten/ ſo Er Ihnen an⸗ gethan/ zu geſchweigen. Wie Ihm aber diß bekommen/ das iſt auch am Tage; Er verlohr gantz Holſtein und Guͤth⸗ land/ nebſt den Inſulen Sonderburg und Foͤnau/ Friedrichs⸗ öͤde/ c. Das Pommerland wird ruiniret/ alle Sammel⸗ Plaͤtze zerſtoͤret/ viel tauſend Mann getoͤdtet/ gefangen ge⸗ nommen/ und zu nichte gemacht. Und ſonderlich war die Fuͤhniſche Niederlage/ do eine gantze Armee und ſo viel Ge⸗ neralen gefangen genommen wurden/ eine ſonderliche Anzei⸗
ge der wolverdienten goͤttlichen Rache. Wider Dennemarck hat Er zu Anfangs geſieget/ und Menſchlichem Anſehen nach gros Glück wider daſſelbe ge⸗
habt; Als Er aber dieſes Sieges ſo ſchaͤndlich und Gottslaͤ⸗ ſierlich gemißbrauchet/ in dem Er unterm Schein des Frie⸗
dens ſo ſtatliche Lande und Veſtungen/ die Er ſonſten in vie ten Jahren nicht wuͤrde bezwungen haben/ Ihme abtretten und einraͤumen laſſen: Nachmals aber doch ungewarneter Dinge den Koͤnig in Dennemarck wider Koͤnigliche Parole uͤber fallen/ und Ihn und ſeine Koͤnigliche Familiam zu ex- tirpiren ſich euſſerſt bemuͤhet: Da hat Er die goͤttliche Ge⸗ richte in alle ſeinem Thun und Fuͤrnehmen verſpuͤren muͤſſen/ Die einige Stadt Coppenhagen hat Ihm viel tauſend Nann zu nichte gemacht/ und bey anderthalb Jahren in Seeland ſeiner gantzen Armee den Kopff geboten. Weann Er dann allenthalben den kuͤrtzern gezogen/ und nun gar keinen Raht mehr gewuſi/ dann daß Ihme Franck⸗ reich/ wie zu vielmalen mit Gelde und allerhand perſuaſio- nen und Bedraͤuungen bey Engelland Holland/ auch bey ſei⸗ nen Feinden maͤrcklich geholffen/ alſo auch endlich mit einer Bh Aumee


