rieht Er ſein Vorhaben/ wie Er wider die Stumdorffiſche Stillſtande⸗pacta und das Iuſtrumentum Pacis Pohlen ⸗ Preuſſen und Churland vor Feind erklaͤret. Allem Anſe⸗
hen nach ſchiene es auch vor menſchli chen Augen/ daß dieſer Streich Ihm gelingen wuͤrde und muͤſte; Alleine weil Ihn G Ott verlaſſen/ muſte Er mit ſehenden Augen blind werden. In ſeinen Haͤnden waren Dantzig Pillaw/ Koͤnigsberg/
Muͤmmel und gantz Preuſſen. Dieſer Weg und Ruͤcken war Ihm von ſeinem Anteceſſore gewieſen und gebahnet⸗ und wann Er denſelben gegangen/ haͤtten Ihm keine Geld⸗ Mittel zum Kriege ermangeln koͤnnen. Er gieng aber nach Groß Pohlen/ einem platten Lande/ und machte dem Pro⸗ vocirten Chur⸗Fuͤrſten zu Brandenburg Platz/ mit ſeiner ad inſtantiam ipſius geworbenen Armee ungehindert nach Preuſſen zu gehen/ und daſelbſt Dantzig und andere Stuͤdte ihrer Schuldigkeit zu erinnern. Als er aber zu ſpaͤt ſein Verſehen corrigiren und Brandenburguͤberfallen und rui⸗ niren wolte/ bekam der in der Schweden Gedanrken verjagle Koͤnig in Pohlen Lufft/ ſich zu recolligiren/ und ſeine zer⸗ ſtreuete Feinde nieder zu ſebeln. Zwar ward der Köͤnig zu Schweden in ſeinem Hochmuth abermals geſiaͤrcket/ daß Er præter omnem 1 pem ac opinionem den Chur⸗Fuͤrſten zu ſeinem Willen brachte/ weil derſelbe von allen Seiten ſich verlaſſen befunde. Allein dieſe Freude wehrte nicht gar lan⸗ ge/ ſondern nach dem dieſer Chur⸗Fuͤrſt Ihme Koͤnige/ einen groſſen Reuter⸗Dienſt bey der Warſchauiſchen Schlacht ge⸗ than/ und Ihn vom gaͤntzlichen Untergang errettet/ Er aber dagegen ſich immerhin grauſam und ſchaͤndlich undanckbar erwieſen/ muſte Er endlich frembde Ragotziſche Huͤlffe ſuchen; Er lohnete aber dieſem Fuͤrſten Ragotzi mit gleicher Muͤnte ⸗ und kam derſelbe daruͤber undſtins kathaus Armee/ und and
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