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4. Ok dieſes alles vorerzehltes 3⸗punct. ſeu F. Inſtr. pac. und die darinnen begriffene amnelli am, lauffe/ man jeder ſicht gelaͤhrter erkennen. b
». Und welches das vornembſtoiſt/ ſoll die generalamnelin hiedurch nicht gebrochen ſeyn/ wann die Herren Schweden in ihrem außgegangenen gedruckten Manifeſt wieder Pohlen, die Utſa des Polniſchen Kriegs/ damit behaupten wollen/ daß die Pohlen
in vorigem Krieg/ dem Kayſ. Obr. Cralaw den Paß durch Poß⸗
len geſtattet/ undin andern Vorſchub gethan: Was ſchoͤns Urſach diß ſey/ und ob ſie nicht expreſsè wider das Inſtr. Pac.& genern⸗ lem amneſtiam lauffe/ kan ſeder ſelbſten ſchluͤſſen. Dann ſal
alles vergeſſen ſeyn/ was feindſeliges in vorigem Krieg vorgangen⸗
warumb nicht auch diß/ und wer hat dieſe Urſach in ſpecic außgs ſchloſſen.
5. Heiſt nicht diß das Inftr. Pacis violiret, wo punch a Per totum der itzige Koͤnig in Schweden/ auff alle ereignete Fal die Reichs⸗Lehen empfangen/ und das homagium wegen ſeine von dem Reich ihme uͤbergebenen Lehen⸗Laͤndern empfangen un
ſuchen zaͤtle ſollen: Daß er aber bey dero itzo regierende Nom.
Kayſ. May. auß lauter indignation de dato nicht geſucht noch
vollzogen/ dahero er das Inſtr. pacis, abſonderlich bey dem Verl⸗
culo, hinwieder die Durchlaͤuchtige ꝛc. ſeu g. 10. groͤblich gebto⸗ chen/ das dieſem nach die Roͤm. Kayſerl. May. durch dieſe Unter⸗
laſſung und Wiederſpenſtigkeit/ wodurch ipſo jure die Lehenba⸗
lohren laucfet/ nieht in Poliern zugehen/ genoͤtiget worden.
2. Dieſe Untreu und Fœæloniam noch beſſer zu etweiſen⸗ Ich frage/ ſiehet einem Lehemann wol an/ ſeines Lehens Herrn Un⸗ terthanen/ unbewuſt ſeiner/ und heimlicher Weiß wieder des Lehen⸗
Herꝛn Bunds⸗BVerwandte in die Waffen zu bringen/ wie Schwt
den mit den Fuͤrſten Ragozi des Roͤm. Kayſers Vaſallen gethan⸗ dardurch ein ſolches Feuer in der gantzen Chriſtenheit angerichten worden/ wie vor Augen/ daß ſich nemlich der Groß⸗Tuͤrck Chn
les nun/ nicht auch contrau


