20 Um die Liebe zu Gott u. dem Nachſten.
willi. Denn ich bin ein- wahren Liebe allenthalben, ld, mal dein, und dein Sohn HERR, daß weiß du, z u hat mich ſo theuer erkauft, Wie ſoll ich aber zu dir ehr auf daß ich zugleich mit kommen, wenn du, o un, gene Ibm leben ſoll, ich wache erſchöpfliche Qu elle der du oder ſchlafe. Darum lebe, Liebel mir ſolches nicht mib! ſchlafe und ruhe ich nicht ſchenckeſt? Ich komme i Lit u mir, ſondern dir. Das dir, als arm, blos und dug m ſchaffe du felbſt in mir verdorben. Ach! gieb mir dach durch Chriſſum im heili⸗ aus deinem Liebes Herzen Duc gen Geiſt alletet, Amen. eln Tröpflein deiner gött(ehe lichen Liebe, dadurch mein en gel 3—+ und Gemüth erwei- um die Lie be zu get, geſaͤnft get, durch⸗ b GoOtt und dem 3 1 485 10 5 E R men
Ac du Gott der Liebe Rebe; du Hertz des Va- und des Friedens! ichf ters, gieſſe deine Llebe aus helle bitte dich um deiner un⸗ in mein Hertz durch deinen gc m aus ſprechlichen Liebe wil⸗ Heiligen Geiſt, daß ich dich 5 but len, gib mir zu erkennen,(ieben konne mit deiner ge de „wie lieblos und hart met ſeigenen Liebe, die du mir ges ne gefallene Natur it, ſchencket. O laſſe dern ie dich oder meinen Naͤchſten heiſſes Blut reichlich flieſt e göttlich zu lieben. Ach! ſen in meine arme Seele! eig ch bin von Natur eine Siehe! ich bringe dir das puh, zornige, unbarmbertz ge, leere Gefaͤß meines Her, ganz wider waͤrtige, eigenſinnige tzens dar, geuß das lin⸗ be 9 Creatur, die nur ſich dernde Oel deiner Barm, Wah ſelbſt und das Ihrige lie: hertzigkeit hinein in meine dete bet und ſuchet, nicht aber Wunden, die mir der zor ut d. was GOttes nnd des nige Drache durch meine wein! Nächten it. Es wachet Eigenliebe ſo oft geſchla⸗ dell wobl gar bisweilen eine gen hat. Ueberwinde, o meal! Hölle des Zorns, der HErr Jeſu] durch dei u Rachgier, Unbarmhertzig⸗ nen Todes⸗Kampf, darin nch w keit und Bosheit in mei du den Zorn mit deiner Reh nem Hertzen auf. Ich eifre Liebe uͤberwunden haß, delt wohl etwa zuweilen unter auch meinen Zorn, und her gu dem Schein des Guten, alle, auch die verborgen ger wider meinen unſchuldigen ſte Feindſeeligkelten mei⸗ dil. Nächten, und ict zum we⸗ ner Natur. Zerbrich deſſen zen de nigſten keine rechte Treue Macht, löſche das wilde ale und Mitleidigkeit, in mir Feuer durch deine Liebes, n gegen die Elenden, Un wis. Fluthen aus in meinen 5
fende und Irrende. Ach Seele. Ach IeESu! ich nic 0
ja, es mangelt mir an der ſchreye zu dir in meinem zen B Elend, 1 .


