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nen Herz r en Nn in di n 8 A. 00% den, deden 7 Seen
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a defnen Seegen und Bey⸗
5 ſtand nicht entzieben in meiner ſchweren Arbeit,
U damit ich mich darinnen
nicht unter dem Zorn ver⸗
0 jehre, oder durch ſalſche han Abſichten verderbe. Ach! A 10 laß mich nicht meinen
Naͤchſten etwa beleidigen oder betruͤgen, ſondern gib mir ein reblich Hertz, meinen Naͤchſten zu lieben und zu meynen, wie mich ſelbſt, damit ich deine
Gnade und gut Gewiſſen
unmliſcher? Lölt, g.
Leiche lee Liebe zu den Armen, weil
behalte. Scheucke mir ein guuͤg ſames Hertz, und
ich nur dein Haushalter ſeyn ſoll, der nicht eige⸗ nes auf der Welt, ſondern alles von dir bat. Laß mich in deiner Liebe eſſen
und trincken arbeiten und ruhen, ſchlafen und wa⸗
chen, daß der Fluch und
[Neid des Feindes mich nicht rühre, auch keine
du Nachſtellung boͤſer Men⸗ ai ſchen. Am allermeiſten aber eig laſſe mir nicht zu, etwas ohne deine Anrufung und
Huͤlfe antufangen, ſonſt werde ich ſtets zu ſchanden, und leide Schaden. Allen Stoltz uud Neid und Ue⸗ berfluß laß ferne von mir ſeyn. Die Luſt am Zeitli⸗
100 chen ertoͤdte in mir durch
die unſchuld JEſu Chriſti,
ian daß ich mein Hertz an nichts haͤnge, als an dich,
1 1 und dich uͤber alles in der
Welt hoch und theur ach⸗
te. Ss wird mich nichts
e Zeitliches noch Irrdiſches
leichtlich koͤnnen betruͤben noch erfreuen, ſondern ich
Abend Gebet am mittwoche 19
werde in dir Ruhe finden, und mein Tagewerck in dieſer Zeit vollenden, bis der ewige Sabbath an⸗ breche, da wir ruhen ſol⸗ len von unſerer Arbeit, men.
Abend ⸗Gebet am Mittwoche.
Semmie, s Gott alle — meine Krafte und Gedancken nun in dir zu⸗ ſammen, als in dem Brun⸗ nen meines Lebens, damit ich dir wuͤrdiglich dancken koͤnne durch JEſum Chri⸗
ſtum deinen Sohn, weil du mich heut ſo gar ſon⸗ derbar begnadigt und mir beygeſtanden haſt. Nun empfehle ich dir auch in ſolchem Vertrauen mein gantzes Weſen und Leben, wie auch alles andere zu deiner Verwaltung. Ja, ich fliehe wider alle meine Feinde in dein Lieb volles Hertz, und ſuche meine Be⸗ friedigung in dir allein, weil mich ſonſt im Him⸗ mel und auf Erden nichts ſtillen und vergnuͤgen kann. So wuͤrcke du nun allein in meinem Gemuͤthe, damit keine andere Kraft an mir hafte, und weder boͤſe Gei⸗ ſter noch ſonſt etwas feind⸗ ſeliges zu mir nahen koͤn⸗ nen. Schleuß du ſelbſt dei⸗
nen Tempel, mein Hertz
mit deinen feurigen Roſſen und Wagen, als mit einer Ringmauer, ein, ſo kann ich wohl ſicher ruhen, und mit allem zufrieden ſeyn, wie du mit mir verfahren
wilſt,


