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armhertziger gnaͤdiger, lieb⸗ reicher Vater im Himmel! 17 Du haſt mir be⸗ i fohlen zu beten; Vein lie⸗ ber Sohn hat michs geleh⸗ ret, und mit einen theuern Eid die Erhoͤrung zuge ſagt: Dein heiliger Geiſt erinnert mich oft in me⸗ nem Hertzen des Gebets.
Und ich weiß, daß alle gute
And alle vollkommene Ga⸗ ben vom oben herab kom⸗ men müſſen vom Vater des Lichts, und weiß auch, daß kein wahres beſtaͤndi⸗ ges gedetliches Gut, es ey himmliſch oder irr⸗
diſch, zeitlich oder ewig,
ohne Gebet kann erlanget werden: Weiß auch, daß es deine Ehre betrifft, und meine hoͤchſte Noth⸗ durft erfordert: Weiß auch, welch ein freund lich Geſpraͤch das Gebet 1 mit dir, und wie du
Ge be e
Johann Arnds
pParadies⸗
und andern zuſammen getragen. er. r.. h. x y r ·&.&. A. r. N. Sg Er ·. · cr Um Andacht und die Gabe des Gebets.
Gaͤrtlein
antworteſt durch Troſt und heillge Gedancken: Und daß keine Huͤlfe und wahrer Troſt ohne Gebet koͤnne erlanget werden, habe deſſen ſo viel Erem⸗ pel der helligen und mei⸗ nes HErrn IEſu Chriſti; Dennoch bin ich ſo faul und traͤge zum Gebet, ver⸗ laſſe mich mehr auf meine Arbeit und Weisheit, deun auf deine Hülfe und Gnade. Ach, vergib mir ſolche Sicherheit, Thor⸗ heit und Verachtung dei⸗ ner göttlichen Verheiſ⸗ fung. Wende von mir die ſchwere Strafe, die du draͤueſt den Veraͤchtern dei⸗ ner Gnade, daß du ſie wol⸗ leſt wieder verachten, und daß die ſo einem andern nacheilen, groß Hertzeleid baben ſollen. Und gib nir den Geiſt der Gnaden und des Gebets. Ent juͤnde mein Hertz mit in⸗
niger und bruͤnſtiger An⸗ a dacht?


