Druckschrift 
Geistliche und Liebliche Lieder, Welche der Geist des Glaubens durch Doct. Martin Luthern, Johann Hermann, Paul Gerhard, und andere seine Werckzeuge, in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen ... bekannt, ... gedrucket und eingeführet worden : Nebst einigen Gebeten und einer Vorrede von Johann Porst
Entstehung
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794 Anhang

F. Ethebe dich/ ſteig zu 5. Mel. Wer nur

Ihm zu, und lern Ihn kecht erkennen: Denn ſolch Erkenntniß bringt die Ruh, und macht die Seele drennen in reiner Liebe, ner Einſamkeit, denn wenn die uns naͤhrt zum ewgen ich gantz verlaſſen ſcheine, Freuden⸗Leben, da, was vertreibt mir JEſus meine allhier kein Ohr gehort, Zeit, ich bin bey Ihm und

den lieben ꝛc.

Goter wird zu ſchauen er bey mir, ſo kommt mir

geben den Augen ſeiner nichtes einſam fuͤr.

Kinder. 2. 5

ſtocktem Heer,

ſelbſt verblendet, GOTct da muß ſich laſſen der ver⸗

von ſich ftaͤft, und ſeine lachen, der etwas von dem Ebr auf Creaturen wen Himmel ſpricht, drum det! dem wird gewiß des wuͤnſch ich lieber 115— elt ohn

wer GOT von ſich treibt 3. Verkehrte koͤnnen leicht allhiet, den wird er dort verkehren, wer greift Pech auch treiben von ſeinem ohne kleben an? Wie ſolt

ch denn dahin begehren,

Himmels Thuͤr einmal lein, als bey der verſchloſſen bleiben: Denn Gott zu ſeyn.

heiligen Throne. i

7. Ey nun ſo gieb, Duf wo man Gott leicht vergeſ⸗ groͤſſer Held, GOtt Him, ſen kann? Geſellſchaft, die mels und der Erden, daß verdaͤchtig ſcheint, wird

alle Menſchen in der Weltſofte nach dem Fall beweint.

. 4. Zu dem kann ſich ein erleuchte, was verblendet Menſch verſtellen, wer kann geht, bring wieder, was in aller Hertzen ſehn? man

zu dir bekehret werden:

verirret: Reiß aus, was ſieht oft heimliche Geſel⸗ uns im Wege ſteht, und len die ſich nur nach dem freventlich verwirret die Winde drehn, daß der ſo Schwachen in dem Glau⸗ voller Zucker war, bald ei⸗

ben. ne Schlange drauf gebahr. 8. Auf daß wir alſo all-] 5. Drum kan mir niemand

zugleich zur Himmels⸗ hier verdencken, wenn ich Pforte dringen, und der⸗ in meiner Einſamkeit mich maleinſt in deinem Reich alſo ſuche zu beſchraͤncken,

bhn alles Ende ſingen, daß Gott allein mein Hertz daß Du alleine Königſerfreut, die Welt ist voller ſeyſt, hoch uͤber alle Got Trug und Liß, wohl dem ter, GOit Vater, Sohn der Gott verbunden iſt. und Heilger Geiſt, der Frommen Schutz und Net. Geſellſchaft ſuchen,

— ein Weſen, Drey Per⸗ be Gott in ſtiller Ruh, und nen. n

Allein und doch nich gan A alleine bin ich 822

omm ich zur Welt, 6. Weh aber dem ver man redt von Sachen, die daß ſich hier nur auf Eitelkeit gericht,

6. Ein Welt⸗Kind mag ich lies

ſollten mir die Neider flu ⸗ chen,

———

Aale Ste

achso Machen

5 t ſch

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