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Geistliche und Liebliche Lieder, Welche der Geist des Glaubens durch Doct. Martin Luthern, Johann Hermann, Paul Gerhard, und andere seine Werckzeuge, in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen ... bekannt, ... gedrucket und eingeführet worden : Nebst einigen Gebeten und einer Vorrede von Johann Porst
Entstehung
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geiſtlicher Lieder.

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11. Gott hat Hute alle die er haterweckt, mag: erkauft durch Chriſti Blu⸗ Engel Tag,

te, am Creutz hoch ausge⸗ fireckt, da er uns all erloͤſet hat, vom Teufel, Sund, und ew'gen Tod,

in feiner darum man froͤlich ſingen

Hent iſt der lieben dies mit uns

treulich meynen.

4. Solch Wohlthat de⸗

nen wird erzeigt, die nach iſt ſelbſtdem HErren fragen, die

fuͤr uns geſtorben, des Va, Engel ihnen ſind geneigt ters Huld erworben, ſonſt den Satan ſie verjagen,

waͤr'n wir all verdorben.

den Jungen: und dem ſein'

Suͤnd iſt leid, der bitte 914.

. darum man froͤlich ſingen

12. Dies Lied ſey jetzt ge mag: Heut iſt der lieben ſungen zu Troſt der Chri⸗ Engel Tag, die uns gen Aae ſtenbeit, den Alten mit Himmel tragen.

M. Da Iſeſus

GOcTct allzeit um Gnad, an dem Creutze ꝛc.

daß er nimmer in Suͤnden bad: der helf uns allzu⸗ ſammen, zu Lobe ſeinem Namen, durch JES u Chriſtum, Amen.

913. Mel. Nun freut euch, lieben ꝛc.

Ale Lieb laßt Gott der Chriſtenheit viel Gu⸗ tes wiederfahren, aus Lieb hat Er ihr zubereit't viel tauſend Engel⸗Schaaren, darum man froͤlich ſingen mag: Heut iſt der lieben Engel Tag, die uns gar wohl bewahren.

2. Sie lagern ſich wenn kommt die Noth, in Eil gefaßt ſich machen, und! reiſſen die, ſo fuͤrchten GOTT, aus ihrer Feinde Rachen, darum man froͤ⸗ lich ſingen mag: Heut ist der lieben Engel Tag, die

immer fuͤr uns wachen. 3. Sie fuͤhren auf der Straſſen wohl die Großen ſammt den Kleinen, daß keiner Schaden leiden ſoll,

Da Jeeus an dem Creutzes Stamm der

gantzen Welt Suͤnd auf ſich nahm, ſprach Er in

ſeinen Schmertzen noch ſieben Wort, die laſſet uns erwegen wohl im Hertzen. 2. Zum erſten: Vater, strafe nicht an ihnen, nas Mir jetzt geſchicht, weil ſie es nicht verſtehen. Ver⸗ gieb uns Gr, wenn

wir auch noch aus Irr⸗

thum was begehen.

3. Zum andern Er des Schaͤchers dacht: Fuͤrwahr du wirſt noch vor der Nacht in meinem Reich heut les? ben. O HErr, nimm uns auch bald zu dir, die wir in Elend ſchweben. 0

4. Zum dritten: Deinen

1 Sbobn, ſteh, Weib, Joban⸗

nes, ihr zu Dienſte bleib, und ſie als Mutter liebe.

Verſorg, HERR, die wir laſſen hie, daß niemand ſie

betruͤbe.

an Fuͤſſen oder Beinen,

ſu, großer Lebens, 580

5. Zum vierten ſaget Er: Mich duͤrſt't! O JE⸗ ⁵