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Geistliche und Liebliche Lieder, Welche der Geist des Glaubens durch Doct. Martin Luthern, Johann Hermann, Paul Gerhard, und andere seine Werckzeuge, in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen ... bekannt, ... gedrucket und eingeführet worden : Nebst einigen Gebeten und einer Vorrede von Johann Porst
Entstehung
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i und Streit, nichts denn

Vom ewigen Leben.

ſchen můſſen ꝛc.

elt, Ade! ich bin dein muͤde, ich will

nach dem Himmel zu, da wird ſeyn der rechte Frie⸗ de, und die Stoltze Gee⸗ len⸗Ruh. Welt, bey dir iſt Krieg und Streit, nichts den lauter Eitel⸗ keit! In den Himmel allezeit Friede, Ruh und Seeligkeit.

2. Wenn ſch werde da hin kommen, din ich aller Kranckheit los, und der Traurigkeit entnemmen, ruhe ſanft in Gottes Schooß: In der Welt is Angſt und Noth, endlich gar der bittre Tod; Aber dort iſt allezeit Friede, Freud und Seeligkeit.

3. Was lſt dieſer Erden Freude? Nebel, Dunfſt und Hertzeleid. Hier auf dieſer ſchwartzen Heide ſind die Laſter ausgeſtreut: Welt, bey dir it Krieg

610. Mel. Alle Men

lauter Eitelkeit! In dem Himmel allezeit Friede, Ruh und Seeligkeit. 4. Unausſprechlich ſchoͤ ne ſinget Gottes auser⸗ wahle Schaar, heilig, heilig, beillg klinget in dem Himmel immerdar; Welt, bey dir iſt Spott und Hohn, und ein ſteter Jammer Ton: Aber dort iſt allezeit Friede, Freud und Seeliskeit. 5. Nichts iſt hler denn lauter Weinen, keine Freu; de blelbet nicht: will uns gleich die Sonne ſcheinen,

Licht: Welt, bey dir iſt Angſt und Noth, Sorgen und der bittre Tod] in dem Himmel allzeit Frie⸗ de, Ruh und Seeligkeit. 6. Nun es wird dennoch geſchehen, daß ich werd in kurtzer Zet meinen Heiland wiede ſehen in der groſſen Herrlichkeit: denn bey uns ift lauter Noth, Muͤh und Furcht, zuletzt der Tod: Aber dort iſt allezeit Frie⸗ de, Freud und Seligkeit. 7. O! wer nur dahin elanget, wo jetzund der ſchoͤne Chor in vergüldten Kronen pranget, und die Stimme ſchwingt empor! Denn die Welt hat Krieg und Streit, all ihr Thun iſt Eitelkeit; in dem Him⸗

und Seligkeit.

8. Zeit, wenn wirſt du doch anbrechen? Stunden, o! wenn ſchlaget ihr? daß ich mich doch mas be⸗ ſprechen mit dem Schon, ſten fuͤr und fuͤr Welt! du haſt nur Sturm und Streit, lauter Qugal und Traurlokeit: Aber dort iſt allezeit Friede, Freud und Seligkeit. 5

9. Jetzt will ich mich fertig machen, daß mein Thun vor GOT beſteh, daß, wenn alles wird zer⸗ krachen, es heiſt: Komme! und nicht geh: Welt, bey dir iſt Angſt⸗ Geſchrey, Gorge, Furcht und Heu⸗ cheley: In dem Himmel allezeit Friede, Ruh und

Seligkeit. Anhang

o verhemmt die Nacht das

mel allezeit Friede, Freud

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1. Gott bahlel ahb un 10 ſehn se dach erg ke, Pig 0 J ſhelet