Druckschrift 
Geistliche und Liebliche Lieder, Welche der Geist des Glaubens durch Doct. Martin Luthern, Johann Hermann, Paul Gerhard, und andere seine Werckzeuge, in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen ... bekannt, ... gedrucket und eingeführet worden : Nebst einigen Gebeten und einer Vorrede von Johann Porst
Entstehung
Einzelbild herunterladen

. 15 4 1 f r 5

164 114

5 ö N 0

. 5

4 g 780 11 0 5

ö 1

905. M. Solt ich mei⸗

Vom ewigen Leben.

ten, vor allen Dingen hab in acht dein Heil, das Chriſtus dir gebracht.

15. Du hoch erloͤſtes Menſchen⸗Kind, des Gei ſtes voll, gehab geſchwind, hon dieſem Erden⸗Huͤgel, und ſchwing dein Hertze dahinein, wo hundert tau⸗ ſend Engel ſeyn, nach dei⸗ ner Seelen Fluͤgel: wo lebt ein ſo beredter Mann, der jene Freud ausſpre

chen kann.

16. O Ewigkeit, dußreu⸗ den Wort, o Freude, die da gehet fort, e Anfang ſonder Ende: o Ewigkeit, Zeit ohne Zeit, ich weiß vor groſſer Froͤlſchkeit nicht, wo ich mich hin⸗ wende, nimm du mich wenn es dir gefallt, o Je⸗ ſu! in dein Freuden ⸗Zelt.

nen GoOrt nicht ꝛc. 2 mir die Perlen⸗ Thoren, o du Schmuck

Seelen haſt bereit. Aber dieſe Luſt erwecket Durſt, den nichts, mein Gott, als

vergnuͤgen mich.

4. Du biſt meiner See⸗ 1 ich l genneg.

len Wonne, wenn m Angſt betruͤben will, mein Hertz nennt dich ſeine Son⸗ ne, und das Sorgen Meer

wird ſtill, wenn mir deine

Blicke lachen, deren lieb⸗

beglaͤntzter Strahl trennet alle Noth und Quaal, du

kannſt mich Vergnügen

Himmels Freud, auſſer dir Verdruß und Leid.

der Himmels Stadt, Licht vom Licht zum Lichr'erkoh⸗

ren, eh die Welt den An⸗ fang hatt'! Eile, Lieber, beim zu führen meine Seele, deine Braut, die du dir haſt anvertraut. Laß mich dieſe Klarheit zieren, wo mich keine Sün den Nacht mehr betruͤbt und traurig macht.

2. Ich lieg ſchon in dei⸗ nen Armen durch Glauben veſt geſchraͤnckt,

und durch deiner Lieb Er⸗ barmen wird mir Freude

den Staub. 6. Geuß indeſſen in die

5. Laß mich, Baum des Lebens bleiben, an dit eie nen gruͤnen Zweig, der, wen ihn hier Stürme trel⸗ ben, ſtaͤrcker werd und hoͤ s

her ſteig, auch im Glauben

Fruͤchte bringe, und verſetz

mich nach der Zeit, in das Feld der Ewigkeit, da ich mich an dir vergnuͤge, wenn des Leibes welekes Laub, wieder gruͤnt aus ſeinen

eingeſchenckt, die nach dei nen Neetar ſchmecket, den

du, ſaͤttigeſt in voller Ruh. 3. Es verlanget mich zu ſehen ohne Decke dein Be⸗ ſicht, und von Suͤnden frey zu ſtehen, reines Lamm in deinem Licht; doch ich will dir nichts vorſchreiben, und mein Himmel iſt ſchon hier, wirſt du, meiner Seelen Zier, nur mit mir vereinigt bleiben: denn wie ſolt doch ohne dich, Himmels Luſt

machen, in dir hab ich

Seele deinen fuͤſſen Le- N bens Saft, Leben, dem ich mich erwaͤhle, und laß

deiner Liebe Kraft mi

du in der Ewigkeit meiner gantz Gnaden voll 4 5 6 eibe

side wel dean wil Ich melt ——

V cher 1 ht in

ſcher und Immer; Aalden it

1. Chor. denn ni. 1 1 0 lt erer ler ble her ling

5

1

1

ch fl