Druckschrift 
Geistliche und Liebliche Lieder, Welche der Geist des Glaubens durch Doct. Martin Luthern, Johann Hermann, Paul Gerhard, und andere seine Werckzeuge, in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen ... bekannt, ... gedrucket und eingeführet worden : Nebst einigen Gebeten und einer Vorrede von Johann Porst
Entstehung
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48 Von Namen

und Aemtern

ſich herrlich macht, als einen Unflath meiden. 10. Du biſt mein Schloß und ſichres Haus, da ich in Freiheit ſitze, da trei⸗ bet mich kein Feind her⸗ aus, da ſticht mich keine 5 Hitze. Ach! laß mich, llebßes IEſulein, allzeit in dir erfunden ſeyn, daß deine Huld mich ſchuͤtze. 11. Du biſt mein treuer Seelen⸗ Hirt, und ſelher auch die Weide, du haſt mich, 4 wär verirrt, geholt mit groͤſſer Freude: Ach! nimm dein Schaͤflein nun in acht, damit es we⸗ der Liſt noch 1 9 0 von deiner Heerde ſcheide. 12. Du biſt mein holder Braͤutigam, dich will ich ſtets umfaſſen: mein Ho⸗ herprieſter und mein Laſn, das ſich i ſchlachten 15 ſen! mein Koͤnig der mich ie beſitzt, und mich mit ſeiner A chuͤtzt

wenn mich viel Feinde

haſſen.

13. Du biſt mein auser⸗ koͤhrner Freund, der mir mein Hertz beweget; Mein Bruder, der es treulich

meynt; die Mutter, die

mich pfleget: Meln Artzt, wenn ich verwundet bin; Mein Balſam, meine Waͤrterin, die mich in Schwachheit traͤget.

14. Du biſt mein ſtar⸗ cker Held im Streit, mein Pantzer, Schild und Bo⸗

gen: Mein Troͤſter in der Traurigkeit, mein Schiff in Waſſerwogen, mein Ancker, wenn ein Sturm entſteht, mein ſichrer

Compas und Magnet, de 7 U mich noch nie betrogen. 5 0 15. Du biſt mein Leit W000 fate ſtern und mein Licht, weng a, 1 0 ich im Finſtern gehe: Meiſ 50 Mä; Reichthum, wenn es mi t 4 gebricht: in Tiefen meint 0 916 Höhe; mein Zucker, wenn 1 es bliter ſchmeckt; meln veſtes Dach, das mich he deckt, wenn ich im We 10 100

ſtehe. 16. Ou biſt 55 n Gar ten, da ich mich in ſtille Luſt ergoͤtze; mein liebſt 9 100 Bluͤmlein, darinn zur Zierde ſetz 5e mein Roͤsgen in dem Cre tzes⸗ 15 N n 0 Dor, nen ohne Zahl den ſchwe ren Gang verletze. 10 m

17. Du biſt mein Troß in n, im Hertzeleid; mein Luff e eg 85 Spiel, wenn ich lache lin mein Tagewerck, das mich 650 die* erfreut, mein Dencken ah d nt K wenn ich wache; im Schlaf 92 nag „mein Traum und fue u n ah Ruh; mein Vorbaug, dal 5 0 ich immer zu mtr um met e A Bette mache. 40 0 1 5 0

18. Was ſoll ich, Scho a ſter, wohl von dir noch weß ter ſagen koͤnnen? ich wil 5 15 dich meine Liebs⸗Begſer 0 mein eintzig Alles nennen f 0 Denn was ich will, das bit du mir: Ach! laß l 1 Hertze fuͤr und fuͤr von deß 90 ner Liebe brennen. 10 100

88 In eigener Mel.

ein Vater! zeuge 0 mich dein Kind nach 1690

deinem Bilde, und ſchaf Ae fe ſelbſt in mir die neue 100 Ai E Ereatur: laß mich auch guͤtig ſeyn, auch heilig; weiſ äund milde, 17

0 92 f Hier d I M Mette, 2 ern ic fac h denn tr felbf chu nag, beß d

welches i e ma di 8. Fit g eng S.

gg an an pez e, 1. ug. ia e ä