Druckschrift 
Geistliche und Liebliche Lieder, Welche der Geist des Glaubens durch Doct. Martin Luthern, Johann Hermann, Paul Gerhard, und andere seine Werckzeuge, in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen ... bekannt, ... gedrucket und eingeführet worden : Nebst einigen Gebeten und einer Vorrede von Johann Porst
Entstehung
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Chriſti 2 N 3 17* hott, wir wollen 9 jnen Tod und al that dancken. O Heilger Geiſt, e Kron, erleuch Sinnen, der du von und vom Sohn aut ohn Beginnen: D lmaͤchtig und e der Vater und diz dich ſend im Glay

is zu leiten. HErr, du gebie⸗ urch die auf un

rum aufs neue, her auch nimmſt du un enn du giebſt wahn

Durch dich wir Hoffnung veſt, un uns alle Welt ver

bleibſt du bey un ertzen.

Wir bitten dich de, glich, daß es ja nig bringen, was wir fit zer, oft ver dich in Noth vorbringen; enn die letzte Stund ſo hilf, daß wir auf u Chriſt getroſt un erben.

Gott Vater, Sohn, zer Sei, für ale

und Guͤte ſey im r von uns gopreiſ eudigem Gemuͤtht,

dimmels Herr deln klingt, und Heilig

, Heilig ſingt. Da zir auch auf Erden.

. Valet will ich dir geben. e ſoll ich dich em

pfangen, und ut 1 O alltt ich dil 40

ins Sleiſch.

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Welt Verlangen! O mei⸗ ner Seelen Zier! O Jeſu: Jeſu, ſetze mir ſelbſt die Fackel bey, damit, was

dich ergoͤtze, mir kund und

wiſſend ſey. f

2. Dein Zion ſtreut dir Palmen und gruͤne Zweige hin, und ich wil dir in Pfalmen ermuntern mei⸗ nen Sinn. Mein Hertze ſoll dir grunen in ſtetem Lob und Preis, und deinen Namen dienen, ſo gut es kan und weiß.

Was haſt du unker⸗ laſſen ju meinem Troſt und Freud, als Leib und Seele ſaßen in ihrem groͤßten Leid? Als mir das Reich genommen, da Fried und Freude lacht, da biſt du, mein Heil, kommen, und

haſt mich froh gemacht.

4. Ich lag in ſchweren Banden, du kommſt und machſt mich los: ich ſtund in Spott und Schanden, du kommſt und machſt wich groß, und hebſt mich hoch zu Ehren, und ſchenkſt mir großes Gut, das ſich nicht laͤßt verzehren, wie irdiſch Reichthum thut.

5. Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Himmels⸗Zelt, als das ge⸗ liebte kieben, womit du alle Welt in ihren tauſend Pla⸗ gen und großen Jammer⸗ Laſt, die kein Menſch kan ausſagen, ſo veſt umfan⸗ gen haſt. 1

6. Das ſchreib dir in dein Hertze, du hochbe⸗

truͤbtes Heer, bey denen Gram und Schmertze ſich haͤuft je mehr und mehr:

Seyd unverzagt, ihr habet die Huͤlfe vor der Thuͤr: der eure Herzen labet und troͤſtet, ſteht allhier.

7. Ihr duͤrft euch nicht bemuͤhen, noch ſorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Ar⸗ mes Macht! Er kommt, er kommt mit Willen, iſt voller Lieb und Luſt, all' Angſt und Noth zu ſtillen, die ihm an euch bewuſt.

8. Auch duͤrft ihr nicht erſchrecken vor eurer Suͤn⸗ den Schuld; nein, Ickſus will ſie decken mit ſeiner Lieb und Huld. Er kommt, jer kommt den Suͤndern zu Troſt und wahrem Heil, ſchafft, daß bey Gottes⸗ Kindern verbleib' ih: Erb und Theil. a

9. Was fragt ihr nach dem Schreyen der Feind und ihrer Tuck? Der Herr wird ſie zerſtreuen in einem Augenblick. Er kommt, ſer kommt ein Koͤnig, dem warlich alle Feind auf Erden viel zu wenig zum Widerſtande ſeynd.

10. Er kommt zum Welt⸗ gerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht; mit Gnad und ſuͤſſem Licht dem, der ihn liebt und ſucht. Ach komm, ach komm, o Sone! und hohl uns allzumal zum ewgen Licht und Wonne in denen Freuden⸗Saal.

21. M. Freu dich ſehr o meine Seele.

Warum willt du drauſ⸗ ſen ſehen, du Ge⸗ ſegne⸗

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