Druckschrift 
Geistliche und Liebliche Lieder, Welche der Geist des Glaubens durch Doct. Martin Luthern, Johann Hermann, Paul Gerhard, und andere seine Werckzeuge, in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen ... bekannt, ... gedrucket und eingeführet worden : Nebst einigen Gebeten und einer Vorrede von Johann Porst
Entstehung
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12 Von der Zuk

unft Chriſtt

vor der Hollen Pein: Wo nicht, ſo ſieh dich eben fuͤr denn Er ſchleußt dir des Himmels Thuͤr. 5 12. Sein erſte Zukunft in die Welt iſt in ſanftmuͤ⸗ thiger Geſtalt; die andre wird erſchrecklich ſeyn, den Gottloſen zu großer Pein. 13. Die aber jetzt in Chri⸗ ſto ſtehn; die werden denn zur Freud eingehn, beſitzen da der Engel Choͤr, daß ſie kein Hebel mehr beruͤhr. 10 Dem Vater in dem hoͤchſten Thron, ſamt ſei⸗

kan ſich recht bereiten, dem kommt Jeſus Chris,

4. Ach! mache du mich Armen, in dieſet Gnaden Zeit, aus Guͤte und Erba men, HErr Jeſu, ſelbſ

bereit; Zeuch in mein Hen

hinein, vom Stall und unn der Krippen: ſo werde Herz und Lippen dit en dankbar ſeyn.

1

17. Mel. Von Gol will ich nicht c

nem eingebohrnen Sohn,

dem Heilgen Geiſt in glei⸗

cher Wen ſey ewiglich Dank, Ehr und Preis.

16. Mel. Von Gott

will ich nicht ꝛc.

Mei Ernſt, ihr Men⸗

ſchen Kinder, das Hertz in euch beſtellt, damit das Heil der Suͤnder, der große Wunder Held, den Gott ans Gnad allein der Welt zum Licht und Leben

Nin jautzet all ih Frommen in dleſſ Gnaden Zeit, weil une Heil iſt kommen, der Hen der Herrlichkeit; zwar ohn ſtoltzer Pracht, doch mach tig zu verehren und gaͤnt

lich zu zerſtoͤren des Tel

fels Reich und Macht. 2. Er kommt zu un ritten auf einem Eſelel und ſtellt ſich in die Nl ten fuͤr uns zum Opfe eln; Er bringt kein zeitlit

geſendet und gegeben bey allen kehre ein. 3

2. Bereitet doch fein tuͤchtig den Weg dem groſ⸗ ſen Gaſt: Macht ſeine Stei⸗

Gut; Er will allein erwer ben durch ſeinen Tod un Sterben, was ewig wih ren thut. 1

3. Kein Seepter, kein

ge richtig laßt alles, was er haßt: Macht alle Bah⸗ nen recht: Die Thal laßt ſeyn erhoͤhet, macht nie⸗ drig, was hoch ſtehet; was krumm iſt, gleich und ſchlecht. 88 8 3. Ein Hertz, das De⸗ muth liebet, bey Gott am hoͤchſten ſteht. Ein Hertz, das Hochmuth uͤbet, mit Angſt zu Grunde geht: ein Hertz/ das richtig ift, und

Krone ſucht er auf dieſſ

Throne iſt ihm ſein Reſt beſtellt. Er will hier ſeil Macht und Majeſat be huͤlen, bis er des Vate Willen im Leiden hat val bracht.

an, wenn ihr euch woll rathen und gehn die recht Bahn, die zu dem 11 5

folget Gottes Leiten, du 0

ſteſt ite u.

Welt: Im hohen Hiſtel

4. Ihr großen Poteſte ten, nehmt dieſen Kön

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