—
uuõuitrõäõääõõů ÿ½ę½—=
os Wiees falſch ſen Geſetze oder ſeinen Wertken/ in dieſem Jalle auch im geringſten zugeeig⸗ net wird/ wird alles dem Glauben abgezwaſket/ welehes dem. Evan⸗
gelio gaͤntzlich zuwider.
Legis&e Evangelii diſtinctionem Den Unterſcheid deß Geſe⸗ tes und Evangelit: Die Beyden hat Gott alſo voneimander geſchet⸗ den/ daß ſie im Articul der Rechtfertigung eines armen Suͤnders fuͤr Gott/ und Erlangung der ewigen Seligkeit/ nicht mit einander ſollen b dermiſchet werden: Daher ſetzet Paulus entgegen das Geſetz der Wer⸗
cke/ und das Geſetz deß G laubens. Rom. 3 verſ. 27. Die Gerechtigkeit
auß dem Geſetz/ und die Gerechtigkeit auß dem Glauben. Rom. 10 v.
5.leq. Vnd ſpricht außtruͤcklich/ daß die/ ſo in dieſen Artieuln/ mit deß
Geſetzes Wercken umbgehen/ unter dem Jluche ſeyn. Gal. 3.v. 1o. Sie haben Chriſtum verlohren. Gal./ v. 4. Chtilt paſſio& obedientia, omnibus credentibus ſufficir ad ſalutemn æternam ſchreibet Haymo, Der im Jahr Chriſti 83 4. Biſchoff zu Halberſtadt geweſen Das iſt Deß HErꝛ Ehriſt Leiden und Schorſam/ iſt allen Glaubigen ge⸗ nug das ewige Leben zu erlangn. 3. Vnæ ternæ appellarionem; Der Name deß ewigen Le⸗
bens: Es wird genant ein Erbe Der laube machet uns allein zu Got⸗
tes Kindern. Joh. 1. v. 2. Solche Kindſchafft fuͤhret mit ſich die Erb⸗
ſchafft: Dann ſind wir Kinder/ ſo ſind wir auch Erben. Rom 8. verſ. 7. Gleichwie nun zur Kindſchafft keine gute Wercke noͤthig ſeyn/ alſo auch nicht zur Erbſchafft: Sleichwie ein Kind der vaͤterliehen Erbſchafftge⸗ nieſſet/ nicht auß ſeinen Dienſten/ ſondern wegen ſeiner Geburt Alſo auch alhie ruͤhret alles her auß unſer geiſtlichen Wiedergeburt.
4. Clariſſimam ſcripturæ teſtificationem: Das klare Zeug⸗ nuͤß heiliger Schrifft: Es iſtin keinem andern Heil/ und iſt kein ander Name gegeben dadurch wir ſeligwerden koͤnnen/ als im Namen Jeſu Chriſti. Act. 4.v. 12. Wir glauben durchdie Gnade un ſers HEnꝛn Jiſu Chriſti ſelig zu werden/ gleichwie auch unſer Vaͤter ſelig worden. Act. 15. v. 1. Alhie finder ſich nichts an unſer Seiten als der ſeligmachende Glaube; Weilen wir auß Gottes Macht durch den Glauben bewahret werden zur Seligkeit. 1. Pet. 1. v. F. Derowegen ſol dieſe Art zu reden/ daß die gute Wercke nothwendig ſeyn zur Seligkeit/ nicht gefuͤhret wer⸗ den: Dann ſie iſt irꝛig und verwerfflich/ wie Rom 3 verſ. 28. Vnd alhie Rom. 4.v. 6. zu ſehen: Sie iſt den Baͤpſtlern erfreulich/ wie beym Herꝛn
hem-
daß die
Chemnit und Erlan kefaͤr S Gottwoll Jeu Chr
,
DE N b0,
W


