Teil eines Werkes 
[2] (1661) Under Theil
Entstehung
Seite
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wie man anen Fend ſoͤuun dnc woßnt/und nut uuch vordinden. hoſe..1. ode/ daß/ wam wirdn hm mogen erwachen/ und ſiem nagen Seligfatbaaualſ

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durch Anklagwitdt er unſa Ecundehe⸗

a0.17. V. 10-

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Worten wird angedeutet/ auß welchen wir wollen anſehen:

wahee Neucberdte Sündewirck. gene Boßheit/ die ihn überzeuget und verdampt. e d* Baͤchlem ¶ᷣ S ſpricht Eliphas von Theman im Buͤchlein 3( 3 S lerich Shn has von dhemani. ſein Leben⸗

8= lang: Was er hoͤret/ das ſchrecker jhn/ und wanns gleich

28 Friede iſt/ fuͤrchtet er ſich doch der Verderber komme. In

dieſe en Worten haben wir drey Bluͤmlein der leidigen Suͤnde/ und deß

drauff folgenden boͤſen Gewiſſens: Unter welchen:

1. Tremor: Ein Beben: Gleich wie die Suͤnde mit Freuden und Wolluſt wird begangen/ alſo laͤufft ſie auff zittern und beben auß: Da befindet ſich ein bebendes Hertz. Deut. 28. v. 6. Zittern kompt ſie

an/ Angſt wie eine Gebaͤrerin. Pſal. 48. v. 7. Ezechiel muſte ſein Brod

eſſen mit beben/ und ſein Waſſer trincken mit zittern und ſorgen/ damit

u anzuzeigen/ daß es den Juden wegen jhren Suͤnden/ auch alſo ergehen ſolte. Ezech. 12.v. 18. an

2. Tetror: Ein Schrecken: Umb der Suͤnden willen ſuchet uns Gott heim mit Schrecken. Lev. 26. v. 6. Mit inwendigem Schrecken. Deut. 32. v. 25. Daß die Suͤnder das Schrecken wie Waſſer uͤberfaͤl⸗ let. Hiob. 27. v. 20. Daß auch der liebe David ſehnlich klager/ daß ſeine Gebeine und Seel ſehr erſchrocken. Pſ. 6. v. 3. Die Gottloſen aber muͤſ⸗ ſen ein Endenehmen mit Schrecken. Pſ. 73. v. 9.

3. Timor: Eine Furcht; Da machet die Suͤnde/ und darauff folgendes boͤſes Gewiſſen/ daß ſolche Leute ſich fuͤrehten Tag und Nacht/ und ſeyn jhres Lebens nicht ſicher/ deß Morgens ſagen ſie; Ach daß ich den Abend ableben moͤchte/ und deß Abends; Ach daß ich den Morgen ableben moͤchte/ fuͤr Furcht jhres Hertzen. Deut. 28. v. 66. Es

ſiſt eitel Jurcht bey jhnen/ und kein Friede. Jer. 30. verſ. 5. Das ſind die

Bluͤmlein der Suͤnden/ und Fruͤchtlein deß boͤſen Gewiſſens/ ſo viele Menſchen alſo verborgen und in geheim halten/ als wann ſie einen koͤſt⸗ lichen Schatz gefunden haͤtten/ und iſt jhnen doch nichts anders als eine grauſame Marter und Plage: Wann dieſer Bluͤmlein(aber der giffti⸗ gen Eiſenhuͤtleins gleich) Fruͤchte/ als ein boͤſes Gewiſſen/ recht erwach⸗ ſen und zeitig worden/ ſo gebrauchet ſie der grundguͤtige Gott zur Befo⸗ derung wahrer Reu und Leiduͤber die Suͤnde/ wie auch in verleſenen

Wie