Teil eines Werkes 
[2] (1661) Under Theil
Entstehung
Seite
13
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aäquerco, man Scoff 6 Ardlng eine Flmme aufn und das Feuc ſifmerond ach erfahrm daßenſolch⸗ brenne/ und gerlachtwian edet/ außgrleſchetwadaltin e mnt Indacht und Vafimn es Feuer in unſc Hata u chat/ mi anemanden ziann getwaden: Dan ſechen den Chriſtus arkommanſ. Feuer deß dons GO Ue olliſche Fruer außaaliſie OTTES/ wahr lat ien: Brantemchtun rals cruns 229 det/ durch diefeunkonn 1 un Sa7dSs

und iſt:

wahre Reuuͤber die Suͤnde wirtke. 3

n erquickendes Feuerin unſerm Hertzen Statt finden/ ſo muß das erſchre⸗

ckende Feur deß Geſetzes vorhergehen: Daſſelbe machet unſer Gebein erſchrocken/ und unſer Seele ſehr erſchrocken. Pſalm. 6. v.3.1e g. Da iſt die Angſt unſens Hertzens groß. Pſal. 25. v. 17. Die Hand Gottes iſt Tag und Nacht ſchwer auff uns/ daß unſer Safft vertrocknet/ wiees im Sommer duͤrre wird. Pſalm. zꝛ verſ. 4. Wrr ſind ſehr zuſtoſſen/ und heulen fuͤr Unruhe unſers Hertzens. Pſalm. 38. verſ.). Unſer Gebeine ſind verbrand/ wie ein Brand Pſal. 102. v. 4. Dieſes/ dieſes/ OChriſt⸗ liche Hertzen kan das Feuer deß Geſetzes bey uns Menſchen außrichten: Solches Feuer deß Geſetzes ſollen und muͤſſen wir erkennen/ unſere Her⸗ tzen dadurch laſſen erweichen/ ſonſten folget ihm auff dem Fuß/ das Feuer der Straffe und Rache Gottes uͤber unſer Suͤnde/ welches bren⸗ net biß in die unterſte Hoͤlle. Deut. 32. v. 22. Da friſſet das Feuer der Gottloſen Huͤtten. Hiob. 15. v. 34. Gottwil Blitz/ Feuer und Schwefel uͤber ſie regnen laſſen/ und jhnen ein Wetter zu Lohn geben. Pſal. 11. v. 6. Dafuͤr Gott jederman gnaͤdig behuten wolle. 2. Urmalleo conterente; Als einem zuſchlagenden Ham⸗ mer: Wie ein Hammer der die Felſen zuſchlaͤgt: Alhie muͤſſen wir inſonderheit beobachten: 1. Noſtram conditionem: Unſern Zuſtand: Wir ſind/ leiden/ Felſen Art. Gleichwie ein Fels ſehr hart/ und dem jenigen der jhn arbeiten wil/ widerſpenſtig iſt: Alſo ſind auch viele Hertzen der Menſchen/ daß ſie ſich nicht wollen erweichen laſſen zum Guien. Die machen jhr Ange⸗ ſicht haͤrter wie ein Fels. Jer. 5. v.3. Sie haben ſteinern Hertzen. Ezech. 36:v. 26. Und ſiellen jhre Hertzen wie ein Demant. Zach. 7 v.12. Alſo war das Hertz Pharao hart und wegerte ſich die Iſraeliten ziehen zu laſ⸗ ſen. Exod. 7. v. 14. Die Kinder Iſrael gehorcheten nicht/ ſondern haͤrteten Ihren Nacken /wie der Nacke ihrer Vaͤter/ geweſen/ die nicht glaubeten an den HErrn jhren Gott. 2. Reg. 17. v. 14. Koͤnig gedekia ward auch hals⸗ ſtarrig und verhaͤrtete ſein Hertz/ daß er ſich nicht bekehret zu dem HErꝛn dem Gott Iſrael. 2. Chron. 36. v. 14. 12. Legis operationem; Was das Geſetz bey ſolchen felſich⸗ ten Hertzen wircke: Da iſt das Wort deß Geſetzes/ wie ein Ham⸗ mer: Freylich/ freylich/ hat das Geſetze Hammers Natur an ſich/

b B 3 a. Mal.