Teil eines Werkes 
[1] (1661)
Entstehung
Seite
13
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Nothwendigkeit. 1)

5 Buſſe/ ruffet und befihlet Johannes. Matth. 3. v. 2. Wie denn auch der 5 Sohn Gottes ſelber. Matih. 4. v. 17. Die Juͤnger Chriſti giengen auß/ vieein und predigten man ſolte Buſſe thun. Marc. 6. v. 12. Gott gebeutallen agg Menſchen anallen Enden Buſſe zu thun. Actor. 17.v.30. Nun hat ja ndie Gott geboten/ fleiſſig ſeine Befehl zu halten. Pſ. 19. v. 4. Beden cke doch/ Gür O Menſch/ was dieſes fuͤr ein Befehl ſey Es iſt ein ſolches/ welches deine ir⸗ zeitliche und ewige Wohlfart betrifft: Wirſiu ihm in dieſem Gehorſam eulich leiſten/ ſo wird er dich mit allerhand Seegen uͤberſchuͤtten. Deur. 28. V.J. un⸗ ſeqq. Er wil Barmhertzigkeit an dir thun. Exod. 20. v. 6. Es wird dir und 5.26. deinen Kindern nach dir wolgehen. Deut. 4. v. 40. Undwas derſelben ichen Gnaden⸗Belohnung mehr ſeyn. Fuͤhret dieſer Befehl nicht eine groſſe ſiung Nothwendigkeit der Buſſe mit ſich: nmer 4. Propter judicii extremi appropinquationem: Wegen der gaſſer Zunahung deß juͤngſten Gerichts: Dann/ O Chriſt liche Hertzen/ daß auch dieſer allen Inbußfertigen erſchreck licher/ und allen Bußfertigen hocher⸗ nde; freulicher Tag/ nicht mehr ferne/ ſondern nahe ſey/ bezeuget ja Gottes ſſen: Wort. Petrus bezeuget es ſey nahe kommen das Ende aller Dinge.. erza⸗ Pet. 4 v.7. Kinder es iſt die letzte Stunde ſagt Johannes. I. Joh. 2.v. 18. mpt/ Die Zukunfft deß HErren iſt nahe/ ſpricht Jacobus. Cap. ſ.v. d. Daß Sap. der juͤngſte Tag nahe ſey/ bezeugen die Zeichen/ ſo fuͤr demſelben her⸗ Hoͤll gehen ſollen/ und alleſampt ſchon erfuͤllet ſeyn/ wie zu anderer Zeit auß⸗ v. 19. fuͤhrlich wird beweiſet. Daß der juͤngſte Tag nahe ſey/ bezeuget der Mit⸗ gottloſen Sicherheit/ und freche Rede: Sie ſagen in ihrem Hertzen: Mein ndem Hrn kompt noch lange nicht. Matth. 24.v. 48. Mein HeErr verzeucht hi der zukommen. Luc. 12·v. 4 5. Wo iſt die Verheiſſung ſeiner Zukunfft/ dem⸗ t/ daß nach die Vaͤter entſchlaffen ſind/ bleibet es alles/ wiees von Anfang der Keh⸗ Creaturen geweſen iſt. 2 Ptt. 3. v. 4. Solches alles iſt am hellen Tage/ dann daß die gottloſen/ wo nicht alle mit Worten/ gewißlich mit Wercken/ eſtaͤn⸗ ſolche Sicher⸗ und Frechheit bezeugen: Daiſt nun allen Chriſilichen Her⸗ tzen nothwendig wahre Buſ ſe zuthun/ weilen Gott allen Menſchen an al⸗ n der len Enden/ darum gebeut/ daß er einen Tag geſetzet hat/ auff welchen er Buſſe richten wil den Kreiß deß Erdbodens mit Gerechtigkeit/ durch einen eohne Mann in welchem ers beſchloſſen hat. Act 17. v. o. feq. Den goltloſen tt ge⸗ gehets wie dem lulio Cælari, ob der ſchon fuͤr ſeinem ungluͤckſeligen To⸗ Vid,sns

Thut V de gewarnet war/ achtele er doch ſolches nicht/ war ſicher und gieng zum