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aa n ⸗ derals die helle Gonne amHimmel.
Zuſchrifft.
Menſchen wolte ſehen/ und es bey der aͤuſſerlichen Bemuͤhung bewenden laſſen: Oder wann einer gar mit Saul und Juda ſein ſelbſt eigener Moͤrder wer⸗ den wolte: dergleichen Buſſe laſſe der HERR fern von uns ſeyn. Aber dievorberegte Art iſt ihrer Ho⸗ heit und Nutzbarkeit wegen in der gantzen Chriſten⸗ heit billig zuloben.
Hohes Adels und herrlichen Nutzens iſt dieſel⸗ bige/ So gar/ daß auch der Griechiſche KirchenLeh⸗ rer Chryſoſtomus, faſt nicht weiß Worte gnug zu finden/ mit welchen Er Gie nach Würden erheben
nmmoͤchte: Odu edle Buſſe/ ſpricht Er zu Ihr/ du biſt
viel ehlche und werther als Gold⸗Viel laͤntzen⸗
Was ſoll Ich von dir ſagen? Alles was gebunden iſt/ loͤſeſtu auff? Du macheſt auff das Paradieß/ wie dort dem Schaͤ⸗
rigen froͤlich/ als eine kraͤfftige Seelen⸗Artzney und
beruffeſt die verlohꝛnen Suͤnder/ zum ewigen Leben.
Summa du biſt die Vrſach/ daß CHriſtus keinen
Sander iemals von ſich geſtoſſen/ der zu Ihm kom⸗
men iſt.* Für andern aber ſind denckwuͤrdig die verbluͤm⸗
te Reden unſers Seelen⸗Freundes/ mit welchen Er
der Chriſtlichen Kirchen alſo zugeſprochen: Kome
von der hoͤhe Senir und Hermon; von den a un Woh⸗
Homil. ſup⸗ 3⸗cap. Luc.]
cher: Du macheſt die Krancken geſund/ und die Trau⸗
Hohelied. Sal. 6. 4⸗
menne Braut⸗Trit her von der hoͤhe Amana⸗


