Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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- Mf. von Wichtigkeit. ‚Leinewand,

und Berichtigungen.

se vorhanden. Die Viehzucht ist sehr bedeutend. Der Bergbau geht auf Kn- pier, Blei, Silber, Eisen, Salz und Stein- Kohlen. 1809 schätzte man die Aernte aller Hessischen Stasten(ohne Fuld u. Hanau) an Waizen auf 10,93;, an Rocken auf 63,893, an Gerste auf 28,057, an Hafer auf 42,159, an Hülsenfrüchten auf 15,778, an Kartoffeln auf 90,999_Wispel, an Elachs auf 202,000, an Hanf auf 3,wo Stein, an Tabak auf 5,000, an Zichorien auf 12,000 Zntr., an Brennholz auf 64,000 Klafıer; der Viehstand auf 54,249 Pfer- de, 119,636 Ochsen und Kühe, 418,681 Schaafe und 110,721 Schweine; die Aus- beute des Bergbaues auf 25 Mark Sil- her, 1,208 Zntr. Kupfer, 18,615 Zntr. Ei- sen, 723. Zntr. Kobalt und 121,863 Zntr. Salz(doch mit Nauheim). Kunstfleils: vorzüglich Garnspinnerei, Leinewebe- rei und Verarbeitung des Bisens. Der Sitz der Hessischen, Eisen- und Stahl- fabrikation ist in der Herrsch. Schmal- kalden. Auch hat man zu Kassel und Hanau mehrere einzelne Fabriken und Ausfuhr: Garn, verschiedene Holzwaaren,. Schmalte, Potasche, sen- und

Stahlwaaren,. Tabaksblätter,

‚Rüböl, vieles Mineralwasser, Salz, Ha- und Kasseler Manufakturwaaren,

Grolsalmeröder Tabakspteifen, Schus- ser- und Töpferwaaren, Stab-, Bau- u. Brennholz, Leder, grobes Tuch, Alaun, gedörrtes Obst, Butter, Wolle, Häute u. s, w. Staatsverfassung: der Beherr- scher von Hessen führt den Titel Kur- fürst von Hessen und Grolsherzog von Fulda;- er ist ein Mitglied des Deut- schen Bundes, hat darin die$te Stelie und in Plenum 3 Stimmen. Seine Sou- veränität wird durch Landstände be- schränkt, die hier aus Abgeordneten des Adels, des Klerus, der Bürger und Bauern bestehen, aber noch nicht gänz- lich organisirt sind. Mit Hessendarm- stadt u. den übrigen Linien bestehen "Hausverträge. Das Erstgeburtsrecht ist seit 1627 eingeführt: der Erbfolger führt den Titel Kurprinz. Kurhessen hat drei Ritterorden: des goldnen Löwen, pour la vertu militaire und des eisernen Helms. Staatsverwaltung: das höchste Kollegium des Kurstaats ist das Staats- ministerium; das höchste Justizkolle-

gium das Oberappellationsgericht, die-

Kegierung zu Kassel aber nicht allein eine Justiz-, sondern auch die höhere Verwaltungsbehörde, wie die Regierun- gen in den Provinzen; die niedern Ju- stizbehörden, bilden die Magisträte und Aemter. Die protestantische Geistlich- keit steht unter deu verschiedenen Pro- vinzialkonsistorien. Die Militärsachen besorgt das Kriegskoilegium; die Ober- rentkammer verwaltet die Domänen, Regalien und indirekten Steuern, das

. Steuerkollegium die direkten Steuern.

Sonst bestehen noch für die verschie- denen Zweige der Administration und der Finanzen besondere Behörden. Staatseinkünfte: 4, Mill. Guld., Hes- sen allein warf. 1806 3.694,80, Hanau 368,218 und Fuld 524,083 Guld. ab. Staats- schuld 1817: 1,478,167 RBthlr. Militär: zwischen 8 bis 10,000 Mann, in ı Regim. Garde, ı Komp. Schweizerleibgarde, ı Reg. Gardegrenadiere, 4 Inf. Regim., ı

Reg. Artillerie, ı Jägerbatt., ı Kadetten-'

Korps, ı Invalidenbatt., ı Komp. Garde du Corps, ı Kuirassier-, ı Dragoner- u. ı Husarenreg. u. ı Landdragonerkorps. Bintheilung: in die Prov. Niederkessen,

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Schmalkalder Ei-.

phalen,

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Oberhessen, Hersfeld, Ziegenhain,, Friz- lar, Schmalkalden, Schauenburg, Fuld, Hanau und Isenburg.

LE.

$S. Lambrecht, der Oester. Mfl. in Steyer, bat 106 H. und 574 RE.

'Lecco, die Oester. St. in der Dlgz. Como, hat nur 1,863 BE.

Leibnitz, der Oester. Mfl. in Steyer, hat ı69 H. und 1,025 B.

Leoben, die Oester. St. in Steyer, hat 278 H. und 2,000 E, 8. Leonhard, der Oester, Mfl. in Kla- genfurt, hat 123 R. und 797 RB.

Lichtenwald, der Oest Mfl. inSteyer, hat 136 H. u. 56 E.

Are. en Rba2. in Schle- sien, enthält auf ı M.505,839 E. in den Kreisen Löwenbae Be Gold- berg, Liegnitz, Lüben, Glogau, Sprot- tau, Sagan, Freistadt, Grünberg, Gör- litz, Rothenburg, Lauban.

Ligist, der Oester. Mfl. in Steyer, hat# H. u. 367 E.

Lissa, die Öester.St. auf der Dalmat. Insel Lissa, hat 2,509 B.

Luttenberg, der Vest. hat 103 H. und 544 E,

M.

Magdeburg, der Preufs. Rbz. in Sach- sen, hat 20642 QM. und 445,828 Binw.

Mahrburg, die Oester. St. in Steyer, hat 654 H. und 3,985 E.

Makarska, die Oesster. St. in Dalma- tien, zählt 1,695 E.

"Mariazell, der Oester. Mfl. in Steyer, hat ı07 H. und 814 E.

‚Marienwerder, der Preufs. Rbz. in Westpreufsen, zählt auf 324 QM. 301,728 Einw.|

Merseburg, der Preuls. Rbz. in Sach- sen, enthält auf ı90 QM. 170,559 E.J|

Minden, der Preuls. Rgbz, in West-

enthält auf 95 QM. 325,9ı E, ın den ‚Kreisen Stadt Minden, Land Minden, Rahden, Bünde, Herford, Bie- lefeld, Halle, Wiedenbrück, Paderborn, Büren, Warburg, Höxter u. Brakel.

Münster, der Preufs. Rebz. in West=- phalen, enthält auf 133 QM. 327,378 E.: und die Kreise Münster, Teklenburg, Wahrendorf, Beckum, Lüdinghausen, Kösfeld, Recklinghausen, Borken, Ahaus u. Steinfurt.

Mykoni, Mykone, Osman. Archipel- insel a gebirgig, aber doch frucht-:

Mil. in Steyer,

Bar an Wein, Obst und Wildpret, das hier im Ueberflusse zu haben ist, nur an frischem Wasser gebrichts, und die

8,000 griech, E. legen sich auch weniger auf die Bearbeitung des Bodens, als auf Schifffahrt und Handel, wie sie denn mit den Hydrioten für die geschickte- sten Seeleute in diesen Gewässern gel- Die Hauptst. Mykone zählt etwa aber der be[ste Haven der In- 1/4 M. von der

ten. 4,000 E., sel ist der von Turlon.

-$t. Mykone finden die Schiffer auch ei-

nen guten Ankerplatz bei der kleinen unbewohnten Insel Trago Nisi, wo die Mykonier ihre Ziegen weiden lassen,

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